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KarstadtQuelle übernimmt HSE24 von InteractiveCorp

Die neue Multi-Channel Strategie wird gleich umgesetzt.

Der Sender wird neben dem stark wachsenden Internet-Portal quelle.de, den großen Quelle- Katalogen, den neuen Quelle-Monatskatalogen, den Quelle-Shops und Technik-Centern zu einer neuen, starken Vertriebsplattform ausgebaut. Dabei wird HSE24 auch geeignete Produkte aus dem Sortiment von Quelle und den zahlreichen Spezialversendern in das eigene Angebot aufnehmen. Ein Beispiel dafür ist das Angebot an Einbauküchen und Geräten. Hier hat Quelle das größte Angebot in Deutschland und bereits erfolgreich Teleshopping-Tests durchgeführt. Die Quelle stärkt mit HSE24 ihre Position als führender Multi-Channel-Anbieter in Deutschland.

145 Mio Euro in Aktien war das Paket wert.

Karstadt plant Attacke auf Amazon

08.05.2007 | Financial Times Deutschland, S.6
Nachdem bisherige operative Probleme als weitgehend für gelöst betrachtet werden, soll noch in diesem Herbst das bereits im Februar gegründete Joint Venture zwischen dem Handelskonzern Karstadt-Quelle und dem Axel-Springer-Verlag – ein Onlineshop für Elektronikartikel mit dem Arbeitstitel Myby – an den Start gehen. Springer-Geschäftsführer Walter Gunz, einst Mitgründer der Elektronikfachkette Media-Markt, bezeichnet Amazon als Hauptkonkurrenten des neuen Online-Unternehmens und prognostiziert für den Internethandel einen Anteil am Einzelhandelsumsatz von 25 bis 30 Prozent innerhalb der kommenden fünf bis zehn Jahre.

via kress

Joost läuft auf AppleTV?

Wie TechMeMe berichtet soll es laut dem JoostTeam-Blog einen Hack geben, der das neue Programm der Skype-Gründer auf die zur Zeit sinnloseste Box im Wohnzimmer bringt.

tutorialninjas.net has reported success in running Joost on the Apple TV. There are currently some problems with fonts but I am sure this will be fixed in a near future, right? What does this mean? Once Joost goes live you will get free, unlimited TV experience in your living room for less than 300$, plus what Apple TV currently offers you:

ROI und WebAnalytics: The Art of the Start

Im Rahmen der Vorbereitung für meine SES-Session „ROI“ bin ich nochmal viele ältere Dokumente und Sammlungen durchgegangen und habe festgestellt, dass es eigentlich keine Einführung zum Thema Tracking oder Web-Analytics aus Unternehmenssicht gibt. Nachdem ich aber am Dienstag speziell das Thema ROI beleuchte, schicke ich hier eine kleine Einleitung voraus.

1. Vorüberlegungen
Bevor es mit Log-File-Analysen und Pixels, Cookies und JavaScript losgeht, habe ich festgestellt, dass solche Projekte normalerweise mit ganz anderen Hürden zu kämpfen haben: Nämlich Entscheidung und Verantwortung
Hier interessieren mich primär diese Fragen:
– Wie werden im Unternehmen Entscheidungen getroffen?
– Gibt es einen Verantwortlichen für die WebSite? Kann er im Rahmen seines Budgets auch alle Entscheidungen treffen?
– Gibt es klare Ziele, die die WebSite erfüllen soll?
– Sind diese Ziele jetzt schon mess- und erreichbar?

Online Werbung 2006 plus 85% in Deutschland

Die Digitale Wirtschaft floriert in Deutschland – 2006 wurden mehr als 1,9 Mrd Euro in Online-Werbung investiert – ein kräftiges Plus von 85% gegenüber 2005. Die klassischen Online-Werbeumsätze beliefen sich auf 904 Mio Euro (plus 69%); auf Affiliate-Marketing enfielen 155 Mio Euro (plus 48%), und auf Suchwort-Marketing 850 Mio Euro (plus 115%). Insgesamt beträgt der Anteil von Internetwerbung am Gesamtwerbemarkt 8,9% und liegt damit vor Radio (5,7%). In diesem Jahr soll der Onlinewerbe-Umsatz um 33% auf 2,5 Mrd Euro zulegen. Die Zahlen hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) präsentiert.

via kress

morgen muss ich mal nachlesen, ob meine Prognose nicht doch etwas genauer war.

Telekom steigt aus buecher.de aus

Die Deutsche Telekom AG, Bonn, hat ihren 25-Prozent-Anteil an dem Internet-Medienhändler buecher.de zu gleichen Teilen an die bisherigen Mit-Eigner verkauft. Damit halten die Axel Springer AG (Berlin/Hamburg), die Holtzbrinck-Gruppe (Stuttgart sowie die Verlagsgruppe Weltbild (Augsburg numehr jeweils 33,3 Prozent.
Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Im vergangenen Jahr hat buecher.de einen Umsatz von 28,3 Millionen Euro erwirtschaftet und schwarze Zahlen geschrieben. (ps)

via new business

AOL Deutschland will durch Paid Services Geld verdienen

Wieder zum Strahlen bringen will Torsten Ahlers den einstigen Online-Stern AOL. Statt über Abos soll sich das Internet-Unternehmen AOL Deutschland künftig über Werbeeinnahmen und kostenpflichtige Dienste finanzieren. „In drei Jahren wollen wir 50% unserer Einnahmen über Online-Werbung und 50% über Paid-Services einnehmen“, sagt Ahlers. Mit dieser Strategie will sich der neue AOL-Chef „unabhängiger vom Online-Werbemarkt machen“. Bereits jetzt feiere AOL große Erfolge mit dem Verkauf von Sicherheitspaketen. Als Zielgruppe hat Ahlers für „AOL.de“ reifere Onliner im Auge. Diese etwa 30-jährigen Onliner sollen AOL vor allem dank der Entertainment-Angebote lieben lernen. Ein weiterer wichtiger Baustein in der AOL-Strategie ist die Fremdvermarktung. Das letzte Steinchen in der neuen AOL-Strategie ist das Mobilgeschäft. Unter „mobile.aol.de“ können Handynutzer mobil im Internet chatten, mailen und shoppen. Mit dem „Friendsfinder“ hat AOL hier sogar eine echte Killerapplikation im Gepäck. Mit dem Service können registrierte Nutzer jederzeit den aktuellen Standort ihrer Freunde und Familienmitglieder feststellen.

MyBy von Springer und KarstadtQuelle

KarstadtQuelle und Axel Springer gründen gemeinsame E-Commerce-Gesellschaft
Die KarstadtQuelle AG, Essen, und die Axel Springer AG, Berlin, planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, an dem KarstadtQuelle mit 74,9 Prozent und Axel Springer mit 25,1 Prozent beteiligt sein werden. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet. Beide Konzerne bauen damit ihre Kernkompetenzen im digitalen Vertrieb weiter aus. Ziel der gemeinsamen Gesellschaft mit Sitz in Düsseldorf ist der Aufbau einer neuen E-Commerce Plattform, die noch in 2007 ihren Betrieb aufnehmen soll. Das neue Unternehmen soll sich unter einem „jungen und einprägsamen Markenauftritt“ an die wachsende Anzahl der Online-Kunden in Deutschland richten. Zu den Sortimentsschwerpunkten und Zielgruppen wollen sich beide Partner zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat der KarstadtQuelle AG und der Kartellbehörde.

Keine Zukunft für Paid Content?

Das so genannte Paid Content Business, also der kostenpflichtige elektronische Handel mit digitalen Inhalten, hat für die meisten Verlage keine Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Frankfurter Media-Consulting-Unternehmens Timelabs (‚Grid Media – Überlebensstrategien für Publisher im digitalen Zeitalter‚). Die Gründe dafür seien vielfältig: Erstens mangelt es den meisten Content-Anbietern an der notwendigen Exklusivität ihrer Inhalte. Außerdem überschätzen Verlage häufig den Wert ihrer Inhalte. Ein weiterer Grund für die geringe Zahlungsbereitschaft der Konsumenten liegt in den Suchmaschinen, die die Verfügbarkeit kostenloser Inhalte nochmals erhöhen. Schließlich führt die Studie in diesem Zusammenhang noch die Werbung an, die, zur Quersubventionierung von Inhalten genutzt, dem User den wahren Wert des Angebots verschleiere. Eine Ausnahme stelle lediglich der Entertainment-Bereich dar, der mit Musik, Games, Live-Events und Filmen zur Kasse beten kann. Zudem könne nur eine radikal veränderte Preispolitik der Publisher (Angebote zu geringen Cent-Beträgen) die Konsumenten von Paid Content überzeugen. Die Studie wird Anfang März 2007 erscheinen und ist dann unter www.timelabs.de zu erwerben.

freenet.de übernimmt Tiscali-Kunden – Triple Play Phantasien?

Die freenet.de AG und die Tiscali S.p.A. haben heute einen Kaufvertrag zur Übernahme der deutschen B2C-Schmalband- und -Breitbandkunden-Verhältnisse der Tiscali unterzeichnet. Nach eigenen Angaben hatte Tiscvali Ende 2006 rund 380.000 aktive Kunden in Deutschland, etwa ein Drittel davon waren Breitbandkunden. Der Kaufpreis, der in Cash bezahlt wird, wird voraussichtlich etwa 30 Millionen Euro betragen. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Bundeskatellamtes. Er soll aber voraussichtlich noch in diesem Quartal 2007 vollzogen werden.

via newbusiness

Der Kampf um die Access-Kunden geht also weiter. Die Frage bleibt, ob die Triple-Play Phantasien da nicht etwas in die Richtung UMTS abheben. Aber die Konsolidierung des Access-Geschäfts schreitet unaufhaltsam voran.

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