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Growth Hacker

Was ist Growth Hacking?

Die Wikipedia erklärt es ganz gut. Besser noch trifft es dieses Bild.

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Das Bild kommt von dieser Seite, die sich auch sehr gut mit der Definition des Grwoth Hackers beschäftigt.

Technik + Marketing

Ein Growth Hacker ist jemand mit fundiertem technischen und Marketing Know-how. Das Ziel ist messbares Wachstum mit der Kombination beider Felder zu erzielen. Wie das bei solchen Buzzwords oft so ist, haben das schon viele gemacht, bevor es einen Begriff dafür gab. Das alles ist also nicht wirklich neu, es gibt jetzt nur ein Etikett dafür.

Ich habe z.B.Ende der 90er Jahre Projekte initiiert, wo es um die eigene Darstellung in Rankings wie Nielsen oder der IVW ging. Kleine Anekdote dazu: Der CEO ruft beim CTO an und fragt:“Was ist denn diese Seite, die gestern die Homepage bei den Abrufen überholt hat?“ „Da musst du mal besser den Pascal fragen…“ Und ich bin mir sicher, solche Ansätze gab es schon immer.

Was ist jetzt also neu?

Ich glaube, es ist ein Erklärungsversuch für Erfolge wie von z.B. Dropbox. Früher hätte man es „viral“ oder „Guerilla“ genannt. Nur heute kommt halt dazu, dass aufgrund der technischen Skalierbarkeit ganz andere Maßstäbe erreicht werden können. Und was größer wird, braucht einen neuen Namen.

Kreativität

Es geht also um Kreativität, um Ziele mit meist wenig „klassischem“ Budget zu erreichen. SEO war z.B. auch lange Zeit eine klassische Growth Hacking Disziplin. Warum? Weil es abseits vom klassischen Marketing stattfand und meistens mit keinem klassischen Budget ausgestattet war. Also musste man kreativ werden. Auch Affiliates sind oft gute Growth Hacker. Wenn es das eigene Geld ist, das man einsetzt, geht man eh viel sparsamer damit um. Und schaut, mit welchen Hebeln man den größten Effekt erzielen kann.

Ein Bekannter von mir, Alex Schulz ist „Mr. One Billion“ bei facebook und leitet die Abteilung „Growth“ dort. Gibt es eine solche Abteilung in deinem Unternehmen? Schade eigentlich. ;-) Er würde den Focus noch auf eine weitere Disziplin lenken: Daten Analyse.

Daten Analyse

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von Ewan Pateterson

Ein zentrales Element is das Sammeln und Analysieren von Daten. Den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität erkennen. Und auf Basis der gewonnenen Daten agieren. try – measure – adjust – repeat

Das würde natürlich heute jedes Online Unternehmen von sich behaupten. Wenn man aber in die Google Analytics Accounts reinschaut, sieht man landauf landab nur Default Einstellungen. Nur Page Impressions zu messen hilft halt auch nicht weiter. Es geht darum, die Dinge zu identifizieren die „Hebellwirkung“ oder einen „Multiplier“ haben. Und die man auch beeinflussen kann. Dann erstellt man nach dem Brainstorming eine klassische geschätze Aufwand und Ertagsliste und los gehts. z.B. in einem Hackathon, denn ein weiterer Bestandteil ist Geschwindigkeit. Hier hilft auch ein Mantra von facebook weiter: Done is better than perfect.

Beispiel

Ein ganz besonderer Aspekt ist noch der Umgang klassischer Unternehmen mit Kreeativität. Diese kommt oft nicht so gut an. ;-)

von http://xkcd.com/1327/

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