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Karstadt plant Attacke auf Amazon

08.05.2007 | Financial Times Deutschland, S.6
Nachdem bisherige operative Probleme als weitgehend für gelöst betrachtet werden, soll noch in diesem Herbst das bereits im Februar gegründete Joint Venture zwischen dem Handelskonzern Karstadt-Quelle und dem Axel-Springer-Verlag – ein Onlineshop für Elektronikartikel mit dem Arbeitstitel Myby – an den Start gehen. Springer-Geschäftsführer Walter Gunz, einst Mitgründer der Elektronikfachkette Media-Markt, bezeichnet Amazon als Hauptkonkurrenten des neuen Online-Unternehmens und prognostiziert für den Internethandel einen Anteil am Einzelhandelsumsatz von 25 bis 30 Prozent innerhalb der kommenden fünf bis zehn Jahre.

via kress

Joost läuft auf AppleTV?

Wie TechMeMe berichtet soll es laut dem JoostTeam-Blog einen Hack geben, der das neue Programm der Skype-Gründer auf die zur Zeit sinnloseste Box im Wohnzimmer bringt.

tutorialninjas.net has reported success in running Joost on the Apple TV. There are currently some problems with fonts but I am sure this will be fixed in a near future, right? What does this mean? Once Joost goes live you will get free, unlimited TV experience in your living room for less than 300$, plus what Apple TV currently offers you:

Tradedoubler zeigt AOL die kalte Schulter

AOL withdraws its offer for TradeDoubler

Our shareholders have decided not to accept AOL’s offer to buy their shares at 215 SEK per share.

As a Board we considered the offer to be attractive and hence we decided to recommend it to our shareholders and let them decide. However, this offer is now behind us and we must now look forward.

TradeDoubler has a very exciting and attractive future ahead as an independent company. We believe that given our unique pan European footprint, our growing range of products, robust technology but most
importantly the knowledge and expertise we have within the company, we are perfectly placed to take advantage of the opportunities this rapidly growing industry will give us over the coming years.

Telekom steigt aus buecher.de aus

Die Deutsche Telekom AG, Bonn, hat ihren 25-Prozent-Anteil an dem Internet-Medienhändler buecher.de zu gleichen Teilen an die bisherigen Mit-Eigner verkauft. Damit halten die Axel Springer AG (Berlin/Hamburg), die Holtzbrinck-Gruppe (Stuttgart sowie die Verlagsgruppe Weltbild (Augsburg numehr jeweils 33,3 Prozent.
Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Im vergangenen Jahr hat buecher.de einen Umsatz von 28,3 Millionen Euro erwirtschaftet und schwarze Zahlen geschrieben. (ps)

via new business

Quisma verkauft an GroupM

Düsseldorf, 08. März 2007 – GroupM erwirbt die Mehrheitsanteile an der Online-Marketing-Agentur QUISMA. Mit der Akquisition erweitert GroupM sein Leistungsportfolio in Deutschland um die Bereiche Affiliate-Marketing, Keyword Advertising und Suchmaschinenoptimierung. Die 2001 von Ronald Paul und Norman Nötzold gegründete QUISMA GmbH verfügt über ausgezeichnete Referenzen und betreut in diesen Geschäftsfeldern ein breites Portfolio von langjährigen Kunden.

Kaum zwei Jahre nach den ersten Gerüchten ist also jetzt auch Quisma vom Markt.
Bleibt zu sehen, ob das die Preise für die anderen treibt…

T-Krise 2.0

Der Weg aus der Krise für die Deutsche Telekom soll über eine neue Billigmarke führen. Die „unabhängige Zweitmarke“ soll einen eigenen Auftritt bekommen und einfache Angebote sowie Festnetz- und Mobilfunk-Bündel zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten, so Telekom-Chef René Obermann. Sie soll noch vorm Sommer starten und bis 2010 einen Umsatz von 1 Mrd Euro erzielen. Unter welchem Namen das Ganze firmieren soll – noch unklar. Im Zuge des Groß-Reinemachens im Konzern wurde außerdem die Marke T-Com eingestampft und unter T-Home gefasst, so dass sämtliche Angebote entweder unter T-Home oder T-Mobile eingeordnet werden. Das soll den Markendschungel etwas lichten. Auch in Sachen Internetfernsehen tut sich etwas: So wird zukünfitg das „T-Home“-Angebot auch über das normale DSL-Netz mit aufgerüsteter Technologie (ADSL2+) empfangbar. Bisher verkaufte Telekom das Produkt nur in Kombination mit dem Zugang zu dem Hochgeschwindigkeitsnetz VDSL, das in 50 Städten nutzbar ist. Mit dem regulären Netz ist zwar kein hochauflösendes Fernsehen möglich, aber die Zielgruppe vergrößert sich enorm: In 750 weiteren Städte kann das Internetfernsehen dann genutzt werden. Ende 2010 sollen rund 1,5 Mio Kunden für das Internetfernsehen gewonnen werden. Geplant ist außerdem eine Verbesserung des Kundenservices durch die Bündelung von sämtlichen Diensten unter der eigenständigen Einheit T-Service. Dabei denkt die Telekom jedoch nicht nur an die Kunden: Durch die Ausgliederung von bis zu 50.000 Mitarbeitern will der Konzern im laufenden Jahr um die 2 Mrd Euro einsparen. Die neuen Strategien sollen gegen die von Kundenverlusten und Preisverfall verursachte Krise helfen.

AOL Deutschland will durch Paid Services Geld verdienen

Wieder zum Strahlen bringen will Torsten Ahlers den einstigen Online-Stern AOL. Statt über Abos soll sich das Internet-Unternehmen AOL Deutschland künftig über Werbeeinnahmen und kostenpflichtige Dienste finanzieren. „In drei Jahren wollen wir 50% unserer Einnahmen über Online-Werbung und 50% über Paid-Services einnehmen“, sagt Ahlers. Mit dieser Strategie will sich der neue AOL-Chef „unabhängiger vom Online-Werbemarkt machen“. Bereits jetzt feiere AOL große Erfolge mit dem Verkauf von Sicherheitspaketen. Als Zielgruppe hat Ahlers für „AOL.de“ reifere Onliner im Auge. Diese etwa 30-jährigen Onliner sollen AOL vor allem dank der Entertainment-Angebote lieben lernen. Ein weiterer wichtiger Baustein in der AOL-Strategie ist die Fremdvermarktung. Das letzte Steinchen in der neuen AOL-Strategie ist das Mobilgeschäft. Unter „mobile.aol.de“ können Handynutzer mobil im Internet chatten, mailen und shoppen. Mit dem „Friendsfinder“ hat AOL hier sogar eine echte Killerapplikation im Gepäck. Mit dem Service können registrierte Nutzer jederzeit den aktuellen Standort ihrer Freunde und Familienmitglieder feststellen.

MyBy von Springer und KarstadtQuelle

KarstadtQuelle und Axel Springer gründen gemeinsame E-Commerce-Gesellschaft
Die KarstadtQuelle AG, Essen, und die Axel Springer AG, Berlin, planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, an dem KarstadtQuelle mit 74,9 Prozent und Axel Springer mit 25,1 Prozent beteiligt sein werden. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet. Beide Konzerne bauen damit ihre Kernkompetenzen im digitalen Vertrieb weiter aus. Ziel der gemeinsamen Gesellschaft mit Sitz in Düsseldorf ist der Aufbau einer neuen E-Commerce Plattform, die noch in 2007 ihren Betrieb aufnehmen soll. Das neue Unternehmen soll sich unter einem „jungen und einprägsamen Markenauftritt“ an die wachsende Anzahl der Online-Kunden in Deutschland richten. Zu den Sortimentsschwerpunkten und Zielgruppen wollen sich beide Partner zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat der KarstadtQuelle AG und der Kartellbehörde.

Keine Zukunft für Paid Content?

Das so genannte Paid Content Business, also der kostenpflichtige elektronische Handel mit digitalen Inhalten, hat für die meisten Verlage keine Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Frankfurter Media-Consulting-Unternehmens Timelabs (‚Grid Media – Überlebensstrategien für Publisher im digitalen Zeitalter‚). Die Gründe dafür seien vielfältig: Erstens mangelt es den meisten Content-Anbietern an der notwendigen Exklusivität ihrer Inhalte. Außerdem überschätzen Verlage häufig den Wert ihrer Inhalte. Ein weiterer Grund für die geringe Zahlungsbereitschaft der Konsumenten liegt in den Suchmaschinen, die die Verfügbarkeit kostenloser Inhalte nochmals erhöhen. Schließlich führt die Studie in diesem Zusammenhang noch die Werbung an, die, zur Quersubventionierung von Inhalten genutzt, dem User den wahren Wert des Angebots verschleiere. Eine Ausnahme stelle lediglich der Entertainment-Bereich dar, der mit Musik, Games, Live-Events und Filmen zur Kasse beten kann. Zudem könne nur eine radikal veränderte Preispolitik der Publisher (Angebote zu geringen Cent-Beträgen) die Konsumenten von Paid Content überzeugen. Die Studie wird Anfang März 2007 erscheinen und ist dann unter www.timelabs.de zu erwerben.

freenet.de übernimmt Tiscali-Kunden – Triple Play Phantasien?

Die freenet.de AG und die Tiscali S.p.A. haben heute einen Kaufvertrag zur Übernahme der deutschen B2C-Schmalband- und -Breitbandkunden-Verhältnisse der Tiscali unterzeichnet. Nach eigenen Angaben hatte Tiscvali Ende 2006 rund 380.000 aktive Kunden in Deutschland, etwa ein Drittel davon waren Breitbandkunden. Der Kaufpreis, der in Cash bezahlt wird, wird voraussichtlich etwa 30 Millionen Euro betragen. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Bundeskatellamtes. Er soll aber voraussichtlich noch in diesem Quartal 2007 vollzogen werden.

via newbusiness

Der Kampf um die Access-Kunden geht also weiter. Die Frage bleibt, ob die Triple-Play Phantasien da nicht etwas in die Richtung UMTS abheben. Aber die Konsolidierung des Access-Geschäfts schreitet unaufhaltsam voran.

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