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Monster Conversions

Neulich saß ich mit einem Bekannten im Biergarten, der sich einen neuen Job im Online Marketing in München sucht. Zum ersten Mal seit ein paar Jahren besuchte ich mal wieder Monster.de…
zumindest versuchte ich es…

Das war echt aus dem Lehrbuch “Wie man den Kunden von seinem Angebot fernhält”

Ich habe den Prozess Schritt für Schritt mal hier festgehalten:

Mit dem iPhone erst nach “Monster” suchen

no choice paradigm
dann sagt die Website: Hey, wir haben ne ganz tolle App für dich und dein iPhone…
du kannst aber auch keine Alternative wählen, weil wir wissen, was das Beste für dich ist…
also nimm es endlich…

“Call to action”
Ok ok,
Klick zum download…
nichts passiert…
nachdenken…
nochmal,
immer noch nichts.
Wild drauf rum drücken, bis….
ach was, scrollen?

No way out

Naja, die Hürde nehme ich noch bis…
mir die App für mein iPhone präsentiert wird,
aber die geht halt leider nicht mit dem iPhone, sondern nur mit dem Ipad.
Aber das könnte ich hier wenigstens kaufen.

Schade eigentlich,
dass mir das erst da passiert ist,
ich hätte das super für meinen letzten Conversion Vortrag brauchen können…

P.S: Ach ja, Stand heute ist das noch reproduzierbar…

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das mit der Iphone App ist sicherlich fail, viel mehr als der Call-to-Action Button fällt allerdings oben das “zurück zu Monster.de” auf – dass dich dann ganz normal auf die Seite bringt.

    Weiß nicht was du hast.

    Last but not least gibt es für Leute im Online Marketing bessere Möglichkeiten nen Job zu finden, sollte es zumindest. Jobbörsen ist dann doch eher etwas für den: Ich hab nen FH-/Uni-Abschluss, ich bin geil, nehmt mich Typ.

  2. @donkey lustig, den Link habe ich erst jetzt gesehen, wo du es mir sagst…

    und wenn jemand sich nach seinem ersten Job umorientiert, finde ich es durchaus sinnvoll, zuerst mal die Positionen zu scannen, die so rumfliegen. Aber das soll jeder so machen wie er mag :-)

  3. monster.de war früher, ganz viel früher, mal die Webseite meiner Wahl, wenn ich mich um eine neue Stelle orientieren wollte. Heute ist die Seite so kundenunfreundlich geworden, dass sie mich als Kunden verloren hat.

  4. Wie es eben oft ist – wenn eine Webseite erst mal halbwegs gut dasteht und dementsprechend Kohle abwirft, gibts kein Halten mehr. Da wird dann schon mal die Nutzerfreundlichkeit zugungsten der Einnahmequellen vernachlässigt. Aber auch sowas spricht sich mit der Zeit rum, und entweder wird dann gegengesteuert, oder die Besucher bleiben mit der Zeit aus. Dann ist nichts mehr mit Monster Conversions.

  5. Super Beitrag. Habe selten so viel gelacht. Einfach Monster Conversion.

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