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a4u Munich Recap – McDonalds is great in not beeing shitty

Das Beste kommt zuerst:

Es gab auf der a4uexpo Vorträge, die mich wirklich mal wieder begeistert haben…

Der Gewinner:

Applying Behavioural Economics to Affiliate Marketing; „It’s easier to change behaviour than opinions“

von und mit Rory Sutherland, Ogilvy

Das Programm hat ihn so vorgestellt…

Using very practical examples, Rory will seek to examine how very simple and often small solutions have had significant effects on behaviour and understand what this means to consumers of our clients brands.

Demonstrating how affiliate marketing is often the key component in changing consumer behaviour, without knowing it affiliates have become expert in the practical application of behavioural economics.

Rory is highly sought-after – he is former Chair of the IPA, deputy Chairman of Ogilvy Group UK, writes the Wiki Man blog on The Spectator, has spoken at TED, BBC, Sky, 10 Downing Street and everywhere in between. The Guardian newspaper said of him, „He is a positive force and leader for the advertising industry. He’s also got a fantastic collection of cravats“.

Gut, wir alle wissen, dass Preis und gefühlter Wert nichts mit der objektiven Realität, sondern mit dem Kontext zu tun hat…

aber seht selbst, was passiert, wenn man ein quadratisches langweiliges Produkt ohne es an sich zu ändern in einen neuen Kontext hebt…

Diamond Shreddies Factory

mit der passenden Marktforschung…

Diamond Shreddies Comparisons

und dem Resultat, dass die Kunden sich nach dem einstellen beschwerten…
Lösung: Man brachte eine Kombi-Packung heraus, in der abgezählt 50 Prozent der Diamonds und 50 der normalen drin waren…

Shreddies Phone In Complaints

Im Gegensatz zu den oft bemühten Anstrengungen, die Einstellung zu verändern, geht er davon aus, dass sich die Einstellung eigentlich nicht so einfach verändern ist, da sie archaischen Grundmustern folgt wie:

– das habe ich schonmal getan und es lief nicht katastrophal
– das haben schon viele gemacht, also kann es nicht falsch sein
– etc.

Zwei interessante Punkte hierbei:

Der Mensch bewertet das Risiko, einen Fehler zu machen grösser als die Chance etwas richtig zu machen. Sein Beispiel war McDonalds. Obwohl viele Menschen ihr bestes essen nicht in einem MCDonalds hatten, sondern in dem kleinen unscheinbaren Restaurant – würden sie in einer unbekannten Umgebung eher das McDonals wählen, als das kleine unscheinbare Restaurant. Warum? Weil es „so schmecken wird, wie das letzte Mal“ und das gibt mehr Sicherheit, als das Risiko etwas Neues zu probieren…

Meiner Meinung nach beschreibt das zwei Online Situationen gerade treffend: „Bing“ vs. „Google“ und „+1“ vs „Like“

Die Silbermedaille geht an

Facebook. Advertiser Risks, Strategy & Turbo Tips

von und mit Curt Simon Harlinghausen, akom360

Mit viel Vorschuss-Lorbeeren gerühmt, war ich sehr gespannt auf den Vortrag, der eine sehr angenehme Mischung aus Breite, Tiefe und Entertainment darstellte.

Ein gutes Beispiel war die Old Spice Kampagne, die interaktive auf Youtube Kommentare antwortete…

und die Antworten sind im Old Spice Channel zu finden…

Aber auch hier ist das Entertainment nur das Salz in der Suppe. Die Infos zu aktuellen Trends (Nein ein paar Sachen müsst ihr selber rauskriegen) und Basics waren wirklich sehr gut auf die Audience abgestimmt…

und sonst?

Im Rahmenprogramm von Parties, Messe und Teilnehmern bleibt ein Sammelsurium von Eindrücken…

Schlecht fand ich:
– Kein dauerverfügbarer Kaffee und Hunger-Notversorgung
– W-Lan Schwierigkeiten (hatte ich nicht, bin da Selbstversorger)
– Sales Vorträge von Ausstellern
– DJs die nicht das Publikum zum Helden machen wollen, sondern sich selbst darstellen
– am 2. Tag um 11 Uhr von jemand den vollen Eintrittspreis verlangen (hab ich auch zuerst nicht geglaubt)

Gut fand ich
– das internationale Publikum und Speaker
– fairer Preis für die Gesamtkonferenz
– gutes Rahmenprogramm
– extrem breite Gesprächsthemen
– eine Teilnehmerin – Mitte 50 – die mich aus den Latschen gekippt hat…

Ok, ich meckere wieder – was nicht daran liegt, dass die Konferenz schlecht war sondern die schlechten Eindrücke im Einzelnen eher in der Erinnerung bleiben weil (siehe oben) man sie in Zukunft vermeiden will…

Fazit:

Nur für die beiden Vorträge hätte sich die Konferenz gelohnt. Ich gehe ja immer davon aus, dass ich drei bis fünf Inspirationen von so einer Konferenz mitnehmen will, aber diesmal waren es definitiv mehr…

Mein Zitat der Konferenz ist:
Ich habe schon wieder mehr von der Konferenz vergessen als andere mitnehmen

Andere Recaps:
Jochen Schweizers a4u Recap – ja wir waren zufällig in zwei gleichen Sessions :-)

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wir zwei Glücklichen, dass wir die richtigen Vorträge erwischt haben. Und du machst mich neugierig: „eine Teilnehmerin – Mitte 50 – die mich aus den Latschen gekippt hat“ Wer kann das sein? ;)

  2. ich vergass… auf slideshare gibt es schon einige Präsentationen…

  3. Pingback: A4uExpo 2011 munich recap and learnings

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