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Wie Mobile Google Sorgen machen wird

Zwei Nachrichten warne für mich in der letzten Woche besonders interessant:

1. Die größte Konkurrenz für Google im Mobile Bereich sind Apps.
2. Android Apps sind auf Ubuntu lauffähig

Was bedeutet das in Konsequenz, wenn man den Gedanken weiterspinnt?

Ich verwende eine App, um zu auf dem iphone zu twittern, eine andere, um zu sehen, wo der nächste Bankomat ist, eine andere, um die Abfahrt des Zuges zum Flughafen zu erfahren.

Alles Sachen, die ich häufiger mache, alles Sachen, die ich früher über Google gelöst hätte.

Und ich gewöhne mich daran. Die nächste Sache ist doch, dass ich auf meinem Laptop dieselben Apps nutzen will. Die Konsequenz?

Google verliert an wiederkehrendem Suchvolumen (vielleicht am Anfang nicht viel), aber mittelfristig?

Was fehlt? Apple hat einen zentralen Distributions-Hub auf jedem Rechner. Itunes. Darüber ist Software kaufbar, demnächst auch als Abo, und zusätzlich kann in der Software etwas verkauft werden. Fehlt nur noch die Sandbox, Iphone Apps (auf dem Mac z.B. im Dashboard) laufen zu lassen.

Das ist sexy.

Das Problem von den ganzen Android Sachen wird dabei wahrscheinlich das Payment und die multi-Betriebssystem Problematik sein.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto cooler finde ich das.

Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin da ziemlich hin- und hergerissen. Einerseits sind viele Apps auf meinem iPhone absolut hilfreich; zum anderen aber gehen Google damit vor allem die navigational searches verloren – und die bringen eher weniger Umsatz. Interessant wird es, wenn über den Kanal „Apps“ spezialisierte Anbieter häufig genutzt werden, deren Nutzer ansonsten aus Bequemlichkeit bei Google bleiben würden. Ich seh da als aktuelles Beispiel die neue GelbeSeiten-App. Klar ist, dass die Entwicklung in diesem Bereich höchst spannend ist.

  2. Das Nutzungsverhalten auf dem Handy ist einfach vollkommen anders, weil die Rahmenbedingungen anders sind. Gegenüber dem PC ist es umständlicher Texte einzugeben, der Bildschirm ist kleiner und die Datenverbindung oft langsamer. Apps lösen diese Probleme. Man bekommt große Buttons angeboten und muss weniger Texte tippen, die Darstellung wurde für das Handy optimiert und es müssen weniger Daten geladen werden, da viele Elemente schon mit der App gespeichert sind. Ich bin gespannt, wie sich das Nutzungsverhalten ändert, wenn die Anzahl Apps unüberschaubar und der Wunsch nach Aggregation größer wird.

  3. Die iPhone Apps sind schon cool aber du bis noch nicht auf iGoogle eingegangen – dort kann man solche Funktionen auch einrichten. Außerdem versucht doch Google auch mit Google Gears den Desktop zu erobern – da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dann die Android Apps darüber nutzbar sind.

  4. Sehe das ganz anders: Bin extrem froh, dass ich auf dem Rechner NICHT diverse Apps installieren muss, denn:
    – ich will keinen „itunes“ Zwang,
    – habe keine Lust diverse Apps andauernd zu aktualisieren,
    – ich muss mich erneut an ein anderes Look&Feel der gleichen App auf einer anderen Plattform zu gewöhnen (PC Eingabe vs iphone),
    – man gewöhnt sich nur bei Verwendung des iPhones an die neue Umgebung, sitzt man vorm PC greifen die alten Lernmuster („da frag ich doch Google“) wieder …

    Ein großer USP von Google ist doch grade, dass Google als Informations-Hub dient und ich eine einzige Anlaufstelle habe!

    Für den mobilen Sektor und mobile Endgeräte hast du sicherlich recht, aber was die klassischen Surfer angeht, glaube ich nicht dass Google großartig an Reichweite durch Apps, Widgets & Co. verliert…

  5. @ Hanns

    Ich finde es schon ziemlich unübersichtlich

    @Adrian

    ich denke, dass eben die Lösung der Browser-Zentrierung ein wirklich neuer Aspekt ist. Deswegen bin ich nicht auf iGoogle eingegangen. Allerdings habe ich gehört, dass iGoogle die am schnellsten wachsende Google Applikation des letzten Jahres war.

    @Tony M

    Mein Gedanke ist eben dasselbe Look & Feel wie auf dem mobile device
    – auto-update ist pflicht und sollte im hintergrund laufen
    Dieser Grundgedanke dreht sich zentral um mobile Devices. Allerdings muss man bedenken. In Deutschland gibt es schätzungsweise 10 Mio Rechner, aber 40 Mio Handys (geschätzte Größenordung) Das ist die Zukunft.

    Meiner Meinung nach.

  6. @pascal ich bin mir sicher, dass Apple in den nächsten 2-12 Monaten eine neue Navigationsmöglichkeit für die Apps anbieten wird. Vielleicht per Spracheingabe oder eine Liste wie bei den Kontakten. Wie sich der Markt und das Nutzungsverhalten aber über die nächsten 5 Jahre entwickeln wird ist spannend… momentan ist meine bevorzugte Mobile-Strategie jedoch Apps anzubieten und SEO für den iTunes App Store zu machen (ist gar nicht so schwer).

  7. Ich denke nicht, dass sich Umsatztreiber wie der Reise-, Finanz oder Shoppingbereich in der Mobile Search durchsetzen werden. Ich denke nicht, dass jemand mal ebend schnell unterwegs einen Kredit abschließt, eine Reise bucht. Genauso wenig werden sich die Leute unterwegs über Produkte informieren. Dazu ist die Darstellung zu klein, die Eingabe von Daten zu umständlich.

    Das mobile Internet macht für mich eher Sinn,

    wenn ich:

    – schnell eine Wegbeschreibung brauche
    – mich im Mediamarkt informieren möchte, ob das Angebot wirklich günstig ist (Preisvergleiche)
    – etwas Nachschlagen möchte (Wikipedia)
    – News lesen möchte (diverse Onlinezeitungen)
    – Restaurantempfehlungen haben möchte (Qype…)
    – Kommunikation will (E-Mail, Facebook, Instant Messenger)

    Ich denke aber nicht, dass über das mobile Internet viel Geld ausgegeben wird.

  8. Unabhängig von den derzeit gängigen Apps glaube ich schon, daß google auch mobil Geld verdienen kann und sich nicht nur kanibalisiert, sondern auch neue Märkte erschließt, insbesondere in Verbindung mit LBS (location based services) sind einige Applikationen denkbar. Bisher konnte allerdings noch niemand den Beweis antreten, daß dem so ist.

    Aus meiner Sicht macht LBS nur Sinn auf dem Handy (und vielleicht noch auf einem PDA), denn wer schaut schon unterwegs ständig auf den Rechner. Ich denke hier schlummert noch einiges Erlöspotential.

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