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WebGains, das Affiliate Programm von Adpepper startet in Deutschland

Wir berichteten ja im Rahmen von Adcatch von dem baldigen Start des wievielten Affiliate Netzwerkes in Deutschland? Kurz nachzählen: Affilinet, Zanox, Tradedoubler, Comission Junction, AdButler, Superclix, und jetzt: Adcatch und Webgains

Das könnte ein interessanter Preiskampf der Affiliate Netzwerke werden. Die 30%, die immer noch versucht werden, hochzuhalten, gehören damit wohl endlich der Vergangenheit an. Vielleicht pendelt es sich im Rahmen von den klassichen 15% AE ein, wir werden sehen. So gesehen ist ein Affiliate Netzwerk ja nichts anderes als eine reduzierte Mediaagentur.

emar berichtet also heute:
Der Online-Vermarkter Ad Pepper Media sucht derzeit Mitarbeiter für sein neues Affiliate-Angebot Webgains. Der Ableger des britischen Dienstes soll in den nächsten Tagen in Deutschland und Frankreich starten. Ad Pepper Media hat im Mai das britische Affiliate-Marketing-Network WebGains Ltd. erworben. Nun wird das Netzwerk in Deutschland und parallel in Frankreich eingeführt. Die Leitung von WebGains Deutschland übernehmen die beiden Geschäftsführer Stephan Boos, zuständig für den Vertrieb, und Oliver Busch, zuständig für Business Development, Campaign Management und Marketing. Nils Römeling, der von der Scout-Gruppe gekommen ist, wird als Produktmanager tätig sein. Weitere Personalien seien noch nicht spruchreif. Bis Ende des Jahres werde WebGains hierzulande rund zehn Mitarbeiter haben, heißt es.

Dazu drei Punkte:
1. Stephan Boos und Oliver Busch kommen genauso von AutoScout24, wie Nils Römeling und Kate Hess, die Leiterin des Business Developments von AdPepper.

2. WebGains bezeichnet sich auf seiner Website als das Affiliate-Netzwerk der zweiten Generation. Und bleibt uns die Erklärung schuldig, was das denn sei.

3. Die Stellenangebote umfassen:

Wir suchen:

– Manager Media-Einkauf (m/w)
– Affiliate Senior Sales Manager (m/w)
– Senior Affiliate- & Account-Manager (m/w)
– Affiliate Sales Manager (m/w)
– Affiliate- & Account-Manager (m/w)
– Sales Account Manager (m/w)
– Project- & Account Manager Online-Dialog (m/w)

Nichts aussergewöhnliches in Sicht ausser: Manager Media Einkauf?
Bei einem Vermarkter? Das klingt ein bisschen nach einem Arbitrage-Geschäft. Billig einkaufen – teuer verkaufen. Vielleicht ist das die zweite Generation des Affiliate Marketings?

Spaß beiseite. Ein Affiliate Netzwerk in Deutschland aufzubauen ist eine große Herausforderung. Dazu wünschen wir AdPepper viel Glück. Di Befürchtung bleibt nur bestehen, dass Affiliate Netzwerke in Zeiten von Adsense und YPN vom Aussterben bedroht sind.

Was meinen Sie, liebe Leser:
Werden Affiliate-Netzwerke überleben? Wenn ja wieviele?
Wird die Marge der Netzwerke unter dem Verdrängungswettbewerb leiden?
Was sind Affiliate-Netzwerke der 2. Generation?
Diskutieren Sie mit.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. 1. Sind Adsense und YPN denn nicht eigentlich nur PP-Netzwerke, die ihr Angebot im Moment halt auf PPC einschrnken?

    2. Die Zukunft des Affiliate Marketing sehe ich vor allem dort, wo sich der Content des Merchants redaktionell einarbeiten lt, also beispielsweise im Rahmen einer redaktionellen Empfehlung, in Shopping-Suchmaschinen, Preisvergleichsportalen, oder auch in innovativen Mash-Ups. Beispielsweise verwendet Hitflip Amazon-Daten, um die Marktpreise von Bchern, CDs und DVDs festzustellen, und bietet dabei auch gleich einen Link an, das gewnschte Produkt einfach bei Amazon zu kaufen, anstatt zu warten, da es bei Hitflip verfgbar wird. Das knnen PPC-Anbieter noch nicht bieten.

    3. Zum Problem der Gebhrenmargen der Netzwerke habe ich auch schon einmal einen Blogeintrag verfat, unter

    http://www.schritz.de/artikel/9-Partnerprogrammnetzwerke-22.html

    Kurz gesagt, hier gibt es ein strategisches Problem: Es wird den Netzwerken nichts bringen, mit dem Preis herunterzugehen, weil die Merchants deswegen trotzdem noch bei Zanox und Affilinet bleiben mssen, um die dort generierten betrchtlichen Umsatzmengen nicht zu verlieren, und die Prmien knnen sie in den neuen Netzwerken auch nicht heraufsetzen, sonst bekommen sie rger mit den alten Netzwerken.

  2. Naja, ein Neuer knnte sich ja durchaus mal an Kampfpreisen versuchen. Ist allerdings die Frage in wieweit die Netzwerke nicht sowieso schon mit Sonderkonditionen arbeiten? Die 30% sind da sicherlich nicht in Stein gemeielt.

    AdSense und Affiliate schlieen sich ja nicht unbedingt gegenseitig aus. Eine Kombination kann in vielen Fllen auch Sinn machen. Und es gibt genug Flle in denen mit Affiliate mehr verdient werden kann. Dazu muss natrlich ein PP mit passendem Traffic zusammenkommen. In jedem Fall hat Affiliate-Marketing in Deutschland noch gutes Wachstumspotential. Ob allerdings 8 Netzwerke berleben knnen – dazu dann noch Themen-PPs wie zum Beispiel Travelan.

    Aber lieber zuviel als zu wenig Konkurrenz.

  3. Die genderten Konditionen sehen die Affiliates ja nicht unbedingt. Es gibt geschlossene Programme, in denen individuelle Sonderkonditionen verhandelt werden. Nur in dem Netzwerk, in dem der Merchant weniger Provision bezahlt, wrde er im Zweifel seine grten Affiliates lieber versorgen als in einem anderen.

    Und nur so bekommen die kleinen Netzwerke Traffic, in dem die Grossen Merchants ihren Top-Affiliates Sonderkonditionen in einem Neuen Netzwerk anbieten. Dann muss das Netzwerk noch technisch und von der bedienung so berzeugend sein, dass der Affiliate sich die Mhe macht, es berhaupt auszuprobieren.

    Aber trotzdem werden die Merchants hhere Preise als bei Adwords bezahlen mssen und da bin ich mir noch nicht im Klaren, ob das wirklich so passieen wird.

  4. So viel ich gehrt habe, luft das Programm bisher in England ganz erfolgreich, deshalb soll es nun auch in Deutschland und anderen Lndern eingesetzt werden…

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