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Zukunft des Affiliate Marketings

Kurz vor meinem Urlaub habe ich noch mal nachgedacht, wie sich wohl das Affiliate Marketing in Zukunft verändern wird. Aus meiner Sicht zeichnen sich folgende Trends ab.

Long tail Affiliates – Kunden werden Affiliates

Shops werden ihre Kunden automatish zu Affiliates machen. Das macht auch absolut Sinn, denn die besten Markenbotschafter sind nunmal zufriedene Kunden. Das bedeutet aber auch, dass die heutige technische Infrastruktur für einen Teil der Affiliates zu kompliziert sein wird.
Deswegen folgt

Naked Links – Alle Links sind Affiliate Links

Weil es weniger technisch zugeht (dahinter natürlich komplexer wird), Link-Kauf und Verkauf auf der börsennotierten privaten Gestezesliste nun verboten ist, werden einfach alle Links vergütet, sobald sich der Eigentümer meldet. Eine Vergütung findet klassich pro Besucher und Nutzung statt, die andere ist ev. ein TKP-Modell für unsere „anderen“ Besucher, die Robots.
Weil das alles dazu führt, dass eh alles vergütet wird folgt logischeweise

Full featured APIs – Der eigene Shop, der besser konvertiert

Wenn performance-orientiert vergütet wird, sollte die Performance auch steuerbar sein. Deswegen erwarte ich bald die Möglichkeit, einen eigenen White Label Shop einzusetzen, den ich grafisch und aus der Usability optimieren kann, aber die ganze Logistik und Fullfillment beim Shop umgesetzt werden, aber nach meinen Anweisungen (z.B. kein Hermes-Versand). Das wird in der Umkehr auch dazu führen, dass die Produktmanager des Haupt-Shops an den Conversions der Affiliate gemessen werden und ihr variabler Gehaltsanteil dann ausgezahlt wird, wenn ihre Conversions besser sind als die von 90% der Affiliates. Davon profitieren dann auch alle Standard-Affiliates. Schön wäre auch, dass dies APIs dann mixbar sind: Klamotten 1,2,5 von Shop A, 34,5,23 von Shop B, Fullfillment durch die einzelnen Shops, Rechnungsstellung aber nur an einen.

Sub-Domains – Der eigene Shop im Auftrag des Herrn

Das wäre eine logische Konsequenz (AShops), diesen Zielgruppenshop dann auch als Subbrand auf dem Hauptshop zu integrieren und extra zu bewerben. Daraus enstehen dann langfristige Bindungen bestimmter Affiliates an Brands, die für beides Seiten planbarer sind.

Transparente und weniger Intermediäre

Abgesehen davon, dass Google wahrscheinlich bald sein Adsense-Affiliate Produkt um Deeplinks und so etwas erweitert, werden die Zwischenhändler mehr Transparenz zu Kosten und Leistungen erbringen müssen. Das Internet hat es Intermediären schon immer schwer gemacht, das wird auch in diesem Markt passieren. Das wird einen Kostendruck auf Netzwerke und Agenturen aufbauen, denn bei Adwords/Adsense sind diese Kosten ja schon drin. Speziell die kleinen und sehr grossen Partner erfordern andere Kosten und Leistungsstrukturen, die nur so die Abwanderung in private Networks verhindern. Auch wenn Ebay in USA mit Ihrem Schritt zur Zeit wohl noch überfordert ist, glaube ich werden private Networks für grosse Player eine logischer Schritt, ev. mit Verwendung von erweiterbarer Network Basis-Technologie.

Verschmelzung von Vermarktern, Agenturen und Netzwerken

Die jetzige Struktur erzeugt zu viele Kosten, deswegen wird das jeweilige Kern-Know-how neu in einem grösseren Verbund aufgestellt. Wenn also ein Affiliate Link auf einer Seite plaziert wird, muss das neue Konstrukt dem Affiliate sagen, dass ein anderer Link ev besser wäre und ob solche Optimierungen in Zukunft automatisch stattfinden sollen. Netwwork->Vermarkter – CpX->TKP.

Preise für Online Werbung steigen

Trotz der Senkung der Produktionskosten werden die Marketingkosten steigen: Warum? Weil nicht mehr User im System nachwachsen, also online gehen, dafür aber die Anzahl der Shops. Also gleich viel Angebot an Werbefläche, aber mehr Nachfrage (der Shops) erzeugt steigende Preise.

Konzentration auf Netzwerkseite fördert Konzentration auf Affiliate-Seite

Durch den steigenden Kostendruck der Netzwerke, werden kleine Affiliates (in der heutigen Super-Affiliate-Größe) Schwierigkeiten haben gute Konditionen zu erreichen, deswegen werden sich Affiliates zusammenschliessen.

Soweit meine Zukunftsvisionen zu einer jungen Branche mitten in der Pubertät. Und jetzt gehts ab in den Urlaub.

Aber wie sehen Sie die Zukunft dieses Segmentes? Diskutieren Sie mit!

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Felix Wunderwald Blog » Blog Archiv » Zukunft von Affiliate

  2. Die Zukunft des Affiliate markets ist vor allen Dingen abhaengig von den Merchants.

    Was nutzen 100000 willige Affiliates, wenn keine Programmbetreiber vorhanden sind.

    Zum Glueck wird dieses jedoch immer der Fall sein, dass es Programmbetrieber geben wird.

    Gelder
    http://www.Gelder.net.tf

  3. Also manche Sachen kann man durchaus nachvollziehen. Ich denke aber nicht, dass es zu einer solch weitreichenden Verschmelzung zwischen Kunden und Betreibern kommt.

  4. Pingback: www.best-practice-business.de/blog » Zukunftstrends im Affiliate-Marketing

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