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PubCon Recap: Video, Video, Video

Interessanterweise laufen solche Veranstaltungen nie so, wie man sie sich vorher vorgestellt hat. Es sind überraschenderweise doch wenige Leute aus Deutschland hier, im Vorfeld klang es nach mehr.

Zwischenfazit: Alles dreht sich in Search um Video-Content
Wer hätte das gedacht?

Richard Rosenblatt, Co-Founder, Chairman and CEO, Demand Media hat in seiner Keynote verblüffende Einsichten über das neue Massenmedium präsentiert und ein Motto ausgegeben, dass man eigentlich 2002 nur von Spammern oder 2006 vom aufkeimenden Rputation Management kannte: Versuchen Sie nicht, den ersten Platz bei Google zu besetzen, sondern die ganze erste Seite. Die ganzen SMO-Themen sind schon alte Hüte, wenn man sich das Einstreuen von Rich Content in die Universal Search Suchergebnisse anschaut und deren Einfluß auf Blickverlaufkurven und Clickraten. Das Bewegtbild kommt in der Suche an. Gerade im Long Tail bieten sich interessante Geschäftsmodelle wie z.B. ehow.com.

Die Search-Interface Diskussion fördert als Publikumsliebling ask.com hervor, gerade was explorative Suchen mit mehrdeutigen Worten angeht: Beispiel „Lions“

Im Analytics Bereich gibt es einen Trend vom reinen JavaScript-Beacon zum Backend-Call.
Hier war einer der interessantesten Vorträge von John Marshall CTO, Founder Market Motive und Gründer von ClcikTracks „die Anatomie eines Clicks“ – die Analyse von Fehlerquellen, die zwischen dem Click auf Adwords und dem Javascript-baserten Tracking auf der Landing Page entstehen können.

Ein guter Trick am Rande für die Vermeidung von Dublicate Content und Tracking Codes:
Seite mit Get-Parameter aufrufen, Get-Parameter in der Session speichern, 301Redirect auf die eigentliche Main URL, Tracking Info aus der Session in den JavaScript-Aufruf injecten, fertig. Noch einfacher gehts natürlich mit einem Back-End Call auf der Redirect-Seite.

Interessant waren auch ein paar Basic Sessions mit neuen Speakern rund um Hosting Issues und SEO.
Dass Downtime einen Einfluss auf Rankings haben kann, ist ja länger klar, doch wie löst man diese Problem gerade bei „güstigeren“ Hosting Anbietern? Bei statischem Content z.B. mit einem zweiten günstigen Anbieter, auf den man den Content spiegelt. In dem Moment, wo das Haupt-System länger down ist, wechselt man den DNS-Eintrag und ist mit dem Reservesystem live. Das erscheint mir ein sehr günstiger Ansatz, vor allem was statischen Content angeht. bei dynamschem ist das etwas komplizierter. Aber ich bin zugegebenermaßen ein Fan von Konzepten wie Akamai, die gerade grosse Zugriffsspitzen im Rich Media Bereich gut abfedern können, ohne dass man selber in Hardware investieren muss. Leider spielt das Konzept seine stärken primär im internationalen Trafic aus, was nicht für jeden hilft.

Die Domain-Auction von Moniker habe ich leider verpasst, am Rande habe ich aber mitbekommen, dass 350.000 Dollar geflossen sind. Was mich aber noch viel mehr verblüfft hat, war, dass Moniker eine ooperation mit einem Kreditvergabe-Institut geschlossen hat, dass sich auf Domain-Kauf Finanzierung spezialisiert hat.

Soviel aus LasVegas.
Was ziehen Sie für Schlüsse aus den Trands? Diskutieren Sie mit!

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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