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  • »In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is.«
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Pangora Recap

Vieles fand ich dieses Jahr gelungener.

Es gab keine Wir-sind-toll Keynote (zumindest nicht von Arvato), Die Redner hatten mehr zu sagen, kurz: Es hat sich gelohnt.

Ein paar Kleinigkeiten sind wohl immer komisch, wenn der Rest super ist, ist dann das, was eigentlich ok ist, gleich schlecht.

Ich mag halt keine Diskussionsrunden, in denne nur Statements abgefragt werden. Ich mag Meinungsverschiedenheiten, die mit inbrunst vorgetragen werden, wo man sich in der Sache spinnefeind ist – auch wenn man persönlich gut auskommt. Leider waren es nur Statements.

10:45 |
B to C E-Commerce – Die Consumer Trends 2007
Herbert Lechner | GfK Panel Services Deutschland

Die GFK-Präsentation fand ich wie letztes Jahr klasse, wobei sie dieses jahr auch eines der grössten Mankos des letzten Jahres gelöst haben: Sie haben ihre Methodik besser erklärt. Wer einmal versucht hat, Markdaten zu E-Commerce zu besorgen, und die mit mindestens eine Quelle querchecken will, bekommt graue Haare. Die einen Zählen ebay.de mit, die anderen nur die Direktverkäufe, die dritten zählen noch das B2B-Geschäft dazu. Kurz. Ein Wildwuchs. Da fand ich die Zahlen von der GFK, auch wenn man im Ergebnis anderer Meinung sein kann, sehr valide hergeleitet.

14:30 |
Conversion Rate-Erhöhung durch Usability Engineering
Peter Hunkirchen | Usability Kompetenzzentrum des Fraunhofer-Instituts

Und bei ein paar Vorträgen wie dem Usability Vortrag war ich mir als Audience nicht so sicher, ob wir von den Arbeitsweisen sprechen. Der Vortrag war sicher valide für Bundesunternehmen oder Großkonzerne. Aber da hätte ich mir etwas mehr Usability-Quick Wins gewünscht.

10:15 |
Key Note: Social Shopping
Alexander Samwer | European Founders

Die Keynote „Social Shopping“ fand ich sehr unterhaltsam, auch wenn der Redner natürlich in einem klassischen Dilemma steckt. Auf der einen Seite kann er der einen Hälfte des Publikums Seiten zeigen, die set einem Jahr diskutiert werden und für diese Hälfte sind diese Seiten neu und ein aha-Erlebnis etsy.com dawanda.de etc. Er kann dann aber andererseits natürlich nicht die Seiten zeigen, die er wirklich interessant findet, weil als Venture-Unternehmen das sein Kapital gefährdet. Und er kann natürlich seine Ventures in dem Bereich zeigen wie buyvip.de erento.de . Das ist die klasscihe Keynote, die für die einen zuviel und für die anderen zuwenig ist., aber dieses problem ist systemisch bedingt und meines Erachtens nicht lösbar.

Was ich mir für nächstes Jahr wünsche:
– 3 E-Commerce Shop Betreiber unterschiedlicher Größen, die erzählen: So hab ichs gemacht. Das waren meine Probleme, und das würde ich heute anders machen.
– Noch mehr die „Das sind meine Kunden, Sponsoren oder Partner“ durchbrechen.

Und insgesamt als Fazit:
Gelungene Veranstaltung, zu wenig Diskussion, (aber das ist wohl in Deutschland so) und in einem Punkt fand ich Pangora wirklich vorbildlich. Sie haben sich als Veranstalter auf die Rolle des Moderators beschränkt und die Veranstaltung für sich sprechen lassen. Ein „wir-sind-toll“ Vortrag wie bei anderen ähnlichen Veranstaltungen ist einfach zu viel. Der Rahmen für Gespräche war da, und diese Zurückhaltung finde ich professionell und vorbildlich.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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