Telekom steigt aus buecher.de aus

Die Deutsche Telekom AG, Bonn, hat ihren 25-Prozent-Anteil an dem Internet-Medienhändler buecher.de zu gleichen Teilen an die bisherigen Mit-Eigner verkauft. Damit halten die Axel Springer AG (Berlin/Hamburg), die Holtzbrinck-Gruppe (Stuttgart sowie die Verlagsgruppe Weltbild (Augsburg numehr jeweils 33,3 Prozent.
Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Im vergangenen Jahr hat buecher.de einen Umsatz von 28,3 Millionen Euro erwirtschaftet und schwarze Zahlen geschrieben. (ps)

via new business

Nur eine Meldung? Mitnichten. Das scheint mir insofern interesant, als dass wir hier zwei Player mit völltig konträren Internte-Strategien gegenüber stehen haben. Auf der einen Seite die deutsche Bundespost, die so wirkt, als würde sie sich auf die Kernkompetenz zurückziehen wollen, nämlich die Postkutschen. Auf der anderen Seite Holtzbrinck, die anscheinend mitbekommen haben, dass Ihre Printzukunft irgendwas mit diesem Internet zu tun haben soll, wobei noch keiner so genau weiß, was.

Welche Strategie ist zielsicherer und welche erfolgsversprechend? Diskutieren Sie mit!

2 Kommentare zu “Telekom steigt aus buecher.de aus

  1. Immerhin hat der alte Kutschenbetrieb ne eigene Venture Capital Gesellschaft. Scheinen mir aber bedeutend zuviele Ingenieure rumzusitzen und über Fiberglas nachzudenken.

    http://www.t-venture.de/de/home/index.html

  2. Und über sich als Rad-Nabe des Internets.

    Oder, vielleicht gilt auch:
    „Das jetzige Internet ist eh kaputt, es soll bald eine Version 2.0 geben.“

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