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T-Krise 2.0

Der Weg aus der Krise für die Deutsche Telekom soll über eine neue Billigmarke führen. Die „unabhängige Zweitmarke“ soll einen eigenen Auftritt bekommen und einfache Angebote sowie Festnetz- und Mobilfunk-Bündel zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten, so Telekom-Chef René Obermann. Sie soll noch vorm Sommer starten und bis 2010 einen Umsatz von 1 Mrd Euro erzielen. Unter welchem Namen das Ganze firmieren soll – noch unklar. Im Zuge des Groß-Reinemachens im Konzern wurde außerdem die Marke T-Com eingestampft und unter T-Home gefasst, so dass sämtliche Angebote entweder unter T-Home oder T-Mobile eingeordnet werden. Das soll den Markendschungel etwas lichten. Auch in Sachen Internetfernsehen tut sich etwas: So wird zukünfitg das „T-Home“-Angebot auch über das normale DSL-Netz mit aufgerüsteter Technologie (ADSL2+) empfangbar. Bisher verkaufte Telekom das Produkt nur in Kombination mit dem Zugang zu dem Hochgeschwindigkeitsnetz VDSL, das in 50 Städten nutzbar ist. Mit dem regulären Netz ist zwar kein hochauflösendes Fernsehen möglich, aber die Zielgruppe vergrößert sich enorm: In 750 weiteren Städte kann das Internetfernsehen dann genutzt werden. Ende 2010 sollen rund 1,5 Mio Kunden für das Internetfernsehen gewonnen werden. Geplant ist außerdem eine Verbesserung des Kundenservices durch die Bündelung von sämtlichen Diensten unter der eigenständigen Einheit T-Service. Dabei denkt die Telekom jedoch nicht nur an die Kunden: Durch die Ausgliederung von bis zu 50.000 Mitarbeitern will der Konzern im laufenden Jahr um die 2 Mrd Euro einsparen. Die neuen Strategien sollen gegen die von Kundenverlusten und Preisverfall verursachte Krise helfen.

via kress

Die deutsche Bundespost vermittelt gerade keinen soliden Eindruck. Die Gerüchteküche brodelt zu den inzwischen kurz vor der zweiten Umbennenung stehenden Ehemals-als-T-online-Töchter-Bekannt (EATTB). Am Montag sollen Entscheidungen bekannt gegeben werden. Nachdem dies eine Frage der Ehre ist, wenn man etwas unter dem Siegel der Verschiegenheit erzählt bekommt, werde ich mich natürlich auch bis Montag zurückhalten. Ohren auf und abwarten.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Die selbe Idee gab es bereits mit der Marke Congster. Um die ist es dann aber auch sehr schnell ruhig geworden. Wenn man wirklich mit einer Billigmarke arbeiten möchte, könnte man ja bereits auf die bestehende Marke das Portfolio ausweiten können. So ganz nachvollziehbar, warum man wieder etwas Neues machen muß – außer aus PR und IR-Gründen – meiner Meinung nach nicht.

    Interessanter Aspekt: T-Online, vor Jahren noch sehr erfolgreich(weil unabhängig aus Darmstadt operierend), wurde vor einem oder zwei Jahren wieder integriert.

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