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5 things you don’t know about me

UPDATE: die Stab-Weitergabe an JoJo, Sistrix, Uwe, Jochen und Robert.

In der amerikanischen Search Marketing Blogosphere geht ein kleines Kettenbrief-Spiel um.

Sinn ist es, fünf Geheimnisse preiszugeben, über die man normalerweise nicht redet.

Zum einen finde ich Kettenbriefe in den meisten Fällen doof, andererseits sind solche themen halt auch immer wieder ein guter Anknüpfungspunkt zum Small-Talk.
Also mache ich doch mal mit:

1. Ich hab schon mal ein Suchmachine mitkonzipiert.
Das Projekt hiess Netguide. Das war in der wilden Zeit der New Economy bei meinem damaligen Arbeitgeber FOCUS Online (heute TomorrowFocus AG). Damals haben wir uns mit Personalisierung, Sematischen Suchen und KI im Bereich Intention guessing auseinandergesetzt. Eine der interessanten Erkenntisse damals war, dass ein Surfer mindestens drei Persönlichkeiten in seinem Suchverhalten repräsentiert, nämlich sein Privates-Ich sien Job-Ich und sein Ich-soll-was-für-jemand-suchen-ich. Diese Trennung und zuweisung on Suche aufgrund ihrer semantischen Nähe zu den unterschiedlichen virtuellen persönlichkeiten sollte die Kernfrage lösen, was ein Nuzer meint, wenn er nach „Bank“ sucht. Lustigerweise tauchen diese Themen jetzt alle wieder auf, im Bereich behavioral targeting und bei der Personalisierung der Suche.

Bei der Konzeption versuchten wir, die Welt/das internet neu zu kategorisieren. Netguide war ein hybrid-konzept mit einem Katalog, einer sematic-Engine und einem algorithmischen backfill. Damals wurde ich ausgelacht, als ich als Kategorie „Farbe der Website“ vorgeschlagen hatte. Meine Libeling-kategorie war: „Unnützes Wissen“

2. Ich war mal ziemlich sportlich.
Das war vor den laten der Arbeitswelt. Da habe ich fünf Mal in der Woche Basketball trainiert und in einer Jugend und einer Herren-Mannschaft am Wochenende gespielt. Auch wenn ich es nur zum Auswechselspieler in den Final Four bei zwei deutschen Jugendmeisterschaften gebracht habe, mag ich das taktische und schnelle Spiel bis heute sehr gerne. Wenn ich mal viel Geld habe, kaufe ich ein NBA-Team.

3. Ich bin eigentlich ein sehr schüchterner, introvertierter und zurückgezogener Familienmensch.
Meine drei Kinder und unser Haus sind mein liebster Urlaubsort. Ich muss nicht in die weite Welt hinaus, und nicht bei irgendwelchen Events auf der VIP-Liste stehen. Die zwei Male, die ich bisher im P1 war, war ich eingeladen. Ich bin für diese Preise auch viel zu spiessig. Also falls ich mal etwas arrogant und hochnäsig rüberkomme, liegt das nur an meinem Zwang als jüngstes Familienmitglied, immer aufzufallen. Das legt sich meist bald wieder.
Und wenn ich nach einer Woche USA nach Hause komme, frage ich mich, ob es sich jetzt wirklich gelohnt hat, eine Woche im Leben meiner Kinder zu verpassen.

4. Ich bin staatlich geprüfter Philosoph
Wie Günter Jauch, Stefan Raab und Harald Schmidt habe ich eine jesuitische Ausbildung genossen, an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Meine Frau habe ich beim ersten Date mit meinem gesamten Zwischenprüfungsstoff vollgetextet, ich rechner ihr sehr hoch an, dass sie das nicht vertrieben hat. Hier habe ich zum ersten Mal die Ästethik einer guten Argumentation, das rhetorische Spiel und die Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit kennen gelernt. Dieses Training des Geistes hat mir schon oft in schwierigen Verhandlungen weitergeholfen.

5. Ich habe über zehn Jahre katolische Jugendarbeit gemacht
Auch wenn man viel in der Kirche kritisieren kann, eines schätze ich sehr an ihr. Jugendlichen einen Raum zu geben, in dem sie sich (durchaus auch sehr kirchenkritisch) entwickeln können. Die endlosen gremien-Diskussionen und das ewige Rad-neu-Erfinden macht mich jetz zu einem sehr ungeduldigen Zuhörer in Meetings. Wenn dein Meeting tot ist – geh raus! So würde ich die schöne (angebliche) Indianerweiseheit „Wenn dein Pferd tot ist, steig ab“ übersetzen. Zu der Zeit hatte ich über Monate hinaus keinen freien Abend-Termin, weil alles in unterschiedlichen Gremien besprochen sein musste, um beschlossen zu werden. Sehr basis-Nahe Demokratie. Da bevorzuge ich in der Organisationsform Unternehmen, die sich nach Ihrem Ziel ausrichten und Schritt für Schritt nach vorne gehen. Nein, die deutsche Bundespost meinte ich hier nicht.

So, das waren fünf in Online Kreisen eher unbekannt Facetten meiner komplexen Persönlichkeit. Jetzt muss ich nur noch nachdenken, an wen ich den Stab weiterreiche, das mache ich heute Abend.

Ich wünsche Ihnen allen, liebe Leser, ein geruhsames Weihnachtsfest einen guten Rutsch und ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Alles Gute,
Pascal Fantou

Update:
Von wem ich gebloggtagged wurde? Vom Christoph

Ich gebe den Stab der „5 things you don’t know about me“ weiter an:
JoJo, dem bestinformierten News-Anchorman
Sistrix, dem grössten Wissensträger über deutsche IPs und ihre Domains
Uwe tippt, dem aufgehenden Keyword-Analyse-Star
Jochen, dem besten deutschsprachigen Kenner der US-E-Commerce-Szene
Robert, bei dessen Blog ich in meinem Blogreader regelmässig aufgrund der Menge an neuen Beiträgen scheitere. BTW, Robert, ich lese deinen Blog auch weiter, wenn Du dich (irrtümlicherweise) gegen den Apple entscheiden solltest. ;-)

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hey, du hast dabei vergessen, fünf weitere Leute vorzuschlagen. Sonst geht doch der unangenehme Kettenbriefcharakter ganz verloren. ;-)

  2. Pingback: 5 things you don’t know about me - blog tagged › Uwe tippt.

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