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Tomorrow Focus und OMD forschen über „Werbemittel-Wirkungsgrad“

Tomorrow Focus und OMD untersuchen Online-Werbeformen
Der Wirkungsgrad von Online-Werbeformen steht im Mittelpunkt zweier aktueller Untersuchungen: die qualitativen Studie ‚AdEffects 2006‘ der Tomorrow Focus AG und die quantitativen Studie ‚reconnect Europe‘ der Mediaagentur OMD. In beiden Studien wurden insgesamt 13 verschiedene Online-Werbeformen analysiert. Besonders im Visier waren die vier Formate Super Banner, Medium Rectangle, Wide Skyscraper und Flash Layer. Als Kernergebnis zeigt sich, dass Werbeformen, die sich über den Content legen, ein hohes Aufmerksamkeitspotenzial haben, aber beim User über eine geringe Akzeptanz verfügen. Hingegen erlangen Werbeformen, die außerhalb des Contents platziert sind, spät die Aufmerksamkeit des Nutzers. Sie werden laut den Studien-Ergebnissen aber von der Userseite her als überdurchschnittlich wirkungsvoll beurteilt. Das Medium Rectangle, das in der Mitte des Textes liegt, ohne ihn zu überdecken, wird schnell wahrgenommen ohne aufdringlich zu wirken.

OMD untersuchte in ihrer Studie ‚reconnect Europe‘ über eine Online-Befragung zehn verschiedene Online-Werbeformen. Die Befragung wurde in sechs europäischen Ländern (UK, Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich und Niederlande) durchgeführt. Insgesamt beruhen die Ergebnisse auf 12.500 Interviews, davon 2.087 in Deutschland.
Die Tomorrow Focus-Studie ‚AdEffects 2006‘ untersuchte sieben Online-Werbeformate. Ziel war es, neben der subjektiven Beurteilung auch Erkenntnisse über die objektive Wahrnehmung von Online-Werbeformen zu erlangen. Dafür wurde mit 120 Personen eine rezeptionsbegeleitende Blickregistrierung mittels kontaktlosen Eyetrackers und anschließender standardisierter Nachbefragung durchgeführt.

via newbusiness

Die OMD-Studie habe ich mir nch nicht angeschaut, aber in der TF-Studie wird die Wirkung mit „Gefallen“ verwechselt. Ich habe kein Slide gesehen, in dem berechnet wurde, dass für ein Retail-Unternehmen ein Medium-Rectangle die beste Conversion hat. Leider.

Stattdessen wird immer noch die TKP-Diskussion geführt. Ok, für manche Kunden mag das interessant sein, damit sie Offline und Online besser in der Markenwirkung vergleichen können, und das sind sicher die Kunden, die man als Vermarkter gerne auf seinen Seiten hat.

Gleichzeitig ist es aber auch schade, dass e-Commerce Unternehmen auf dieser Seite von dn Vermarktern alleine gelassen werden, wenn es um Performance-Orientierte Werbeformen geht. Hinter verschlossenen Türen werden dann astronomische Rabatte diskutiert, aber Forschung in dem Bereich macht leider niemand. Oder jeder. Aber nur für sich. Denn das letzte Prozent Conversion kann den entscheidenden Margenvorsprung bedeuten.

Eigentlich schade, denn die ganze Performance-Branche könnte von solchen Studien profitieren. Meldet sich da jemand? Bitte vortreten.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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