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Ich suche einen Online Marketing Spezialisten – und wie gehts sonst so?

Es scheint der Winter der Übernahmen und Fusionen zu werden. Kaum bildet man die Wörter „Online Marketing“ im Mundraum, und kritzelt eventuell noch ein paar kryptische Kürzel wie CPO auf eine Serviette, auf der anderen Seite sind die vor ca. sieben Jahren als Hockey-Stick bekannt gemachten Kurven, die oben rechts durch die Skala schiessen, konservativ gerechnet.

Einerseits freut es mich ja, wieder diese Welle der Euphorie zu sehen, die auf E-Commerce Kongressen, Online Marketing Messen und sonstigen Branchen-Treffs versprüht wird. Andererseits bin ich bei dem Personalbedarf, den diese Branche auf einmal wieder darstellt, etwas skeptisch. Wenn die Industrie schon die Facharbeiter als fehlende Qualifikationen bemängelt, wo klassische Karrieren zumindest noch in den Köpfen der Studenten möglich sind, wie ergeht es dann unserer hungrigen Welle?

Überall werden Online-Spezialisten gesucht. Es vergeht keine Woche, wo mir nicht ein teilweise durchaus interessanter Job angeboten wird, bei Bekannten ist die Quote noch deutlich höher. Alle haben Teamverantwortung („das Team könnten sie dann selber einstellen“) und sollen das große Rad drehen.

Neulich rief ein alter Bekannter aus dem Musik-Geschäft einen SEO-Agentur Geschäftsführer an. Er wäre jetzt bei so einem Online Elektronik-Händler eingestiegen und wollte mal wissen, was die Agentur denn so für ihn tun könnte, „um der alten Zeiten“ willen. Die Antwort des Geschäftsführers, er hätte kein Interesse, war für den alten Bekannten nicht nachvollziehbar. Es zeige sich doch immer wieder, dass die Kleinen die Großen überholen, deswegen müsse man doch auf ein solches Pferd setzen…

Oder auch nicht. Online Marketing ist doch letzlich immer eine Mangelverwaltung. Und welche Art dieser Mangel hat, kann mannoch nicht einmal selber bestimmen.

Da gibt es die einen, deren Mangel das Budget ist. Diese Gruppe ist zwar langsam selten, aber gerade bei „Jetzt geben auch wir im Internet Gas“-Firmen leider noch häufig verbreitet. Ist ja auch unlogisch, dass der Online Marketing Leiter ein höheres Budget verwalten soll als der ihm übergeordnete (Offline-) Marketing Leiter. Dieser Mangel zeichnet sich durch den eisernen Willen aus, dass man doch einfach nur schlauer als Ebay sein muss, um sie mit einem 100stel des budgets vom Markt zu verdrängen.

Dann die anderen, deren Mangel der Traffic ist. Sie haben es scheinbar besser. Sie haben ein unbegrenztes Budget, aber nur begrenzte Möglichkeiten, es einzusetzen. Also muss man hier doch auch „nur“ die längeren Kundenbeziehungen zwischen SEOs und Händlern, oder Anzeigenkunden und Medien mit Geld rauskaufen. Dass ein SEO eine gute Kundenbeziehung nicht für weniger Geld pro Click opfert, scheint hier das Verständnis-Problem zu sein.

Letzlich aber das größte Problem: das haben beide. Nämlich keine guten neuen Leute (zu einem vernünftigen Preis). Was auch letztlich nicht überraschend ist. Alle Online Marketing Abteilungen wachsen, die Mitarbeiter werden befördert, verdienen mehr Geld, bekommen horrende Abwerbe-Angebote von Headhuntern, und suchen händeringen nach Mitarbeitern, die ungefähr zum gleichen Preis arbeiten, wie sie vor zwei Jahren. Diese Leute haben alle dasselbe Profil: Ein bis zwei Jahre Berufserfahrung im Online Marketing eines Online Unternehmens derselben Branche. Viel Vergnügen. Die sind doch auch alle gerade befördert worden.

Ich habe in den letzten Jahren eigentlich dauernd Mitarbeiter gesucht und suche sie immer noch. Ich habe ein paar gute gefunden, aber mit einem enormen Aufwand. Während vor drei Jahren sich auf eine Stelle „Online Sales und Medienkooperationen mit hervorragendem Netzwerk zu Online Medien“ noch IKEA-Verkäufer beworben, und man in Bewerbungen ertrank, kann man den Eingang heute locker selber managen.

Es gibt sie alle noch.
Die Spinner, die nach ihrer Ausbildung/Studium Gehaltsvorstellungen von Abteilungsleitern haben, aber den Begriff Performance Marketing noch nicht einmal gehört haben.
Die Quereinsteiger, die als Hobby auch schonmal eine Homepage gemacht haben.
Die Flüchtigen, die am Ende des ersten Jahres feststellen, dass Ihr Chef sie nicht versteht.
aber eine Gruppe fehlt.
Die Treffer, die schon in den Bewerbungsunterlagen ein interessantes Bild ihrer vielschichteigen Persönlichkeit zeigen, mit unterschiedlichen Interessen und Engagements – kurz gesagt: Leidenschaft und Neugierde

Die fehlen. Und die werden nicht durch Berater-Kult oder Preisspiralen kommen, sondern durch Persönlichkeiten, mit denen diese Leute gerne zusammenarbeiten wollen, weil sie sich gegenseitig etwas zu geben haben, nämlich Respekt und Verantwortung.

Die Nachwuchs-Sorge ist das Symptom, nicht die Wurzel.
Das eigentliche Problem ist der Mangel an Vorbildern und Idealen in dieser Branche. Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die sich und ihrer Linie treu sind. Die inspirierend wirken und gleichzeitig unterstützen. Fördern und forden.

Kurz: Echte Persönlichkeiten.

Zeigt Euch!

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Da hast Du wirklich alle Probleme gut auf den Punkt gebracht. Hat Spass gemacht den Artikel zu lesen.

  2. Guten Morgen!

    Ein spannender Beitrag, der punktgenau die Problematik der Branche auf der Gradwanderung zwischen Web 2.0 und Hype 2.0 excellent darstellt.

    Viele der Probleme hinsichtlich des Fachkräftemangels sind hausgemacht.
    In der „Talsohle“ haben die Unternehmen ums Überleben gekämpft und waren froh ihre bisherigen Mitarbeiter halten zu können. Als es dann 2003/2004 wieder aufwärts ging, wurden massenweise Praktikaten eingestellt, da keiner dem Aufschwung so richtig traute und nun schreien alle nach Fachkräften…

    Ich habe in meiner Zeit bei 24/7 bereits die Philosophie gehabt, lieber junge hungrige Mitarbeiter einzustellen, zu formen und zu begehrten Mitarbeitern auszubauen. Das hat sich sicherlich Ende 2005 / Anfang 2006 gerächt, den viele wurden abgeworben und sind heute bei Firmen wie MSN, Payback, Pangora etc.
    Aber auch hier muß man einfach mal über seine Scheuklappen hinaus blicken. Persönlich freue ich mich für jeden meiner „alten“ – sie haben Chancen bekommen von denen in anderen Branchen Menschen in dem Alter nur träumen können und ich verfolge mit Freude deren Erfolg.
    Ich denke auch weiterhin, daß ein guter Teil der Mitarbeiter „Frischlinge“ sein sollte bei denen man Zeit und Geld investiert, um dann später Top-Fachkräfte im Team zu haben.
    Durch die anhaltend gute Situation der Unternehmen in der Online-Marketing Branche sind nun ja auch wieder Möglichkeiten gegeben einen Karierreweg aufzuzeigen und das ist sicher das A und O bei der zukünftigen Personalpolitik.
    Geld ist viel, aber nicht alles. Unternehmen muß es heute gelingen gute Kräfte zu halten und zeitgleich neue heran zu ziehen. Hier wird sich in den nächsten 24 Monaten zeigen, wer seine Hausaufgaben gemacht hat und an der HR-Politik gearbeitet hat….

    Weiterhin muß dringend auf der Ausbildungsseite gekämpt werden. Hier wird z.B die DDA in Zukunft eine Fortbildung im Bereich Online-Marketing anbieten, die von einigen alten Hasen der Branche mitinitiert wurde und auch unter der Begleitung des BVDW wachsen wird.
    Mit anderen Universitäten / Lehrgangsanbietern bin ich im Namen des BVDW auch weiterhin im Gespräch – solange diese Institutionen nicht gezielt während der Ausbildung den Nachwuchs für das Online Marketing heranziehen, werden wir Bewerbungen als Werbekaufmann /-frau bekommen, die besonders kreativ sein wollen und technisch null Kenntnisse mitbringen.

    Es ist sicherlich eine der spannendsten Branche für Jugendliche – aber sie müssen davon erfahren… Wir kämpfen hier gegen jahrzentealte Berufe.

    Besten Gruß vom Alsterufer,

    Harald R. Fortmann

  3. Vielen Dank für den erbaulichen Artikel. Ich habe ähnliches erlebt, finde aber den Rundumschlag dann doch etwas weit. Die Branche wächst und natürlich ist es schwer gute Leute zu finden. Gerade als kleine Agentur machen einem die großen Konkurrenten besonders zu schaffen, weil sie ihre Arbeistplätze anders finanzieren können und scheinbar auch unwirtschaftlicher handeln können. Aber am Ende zählt die Idee und auch der Spaß im Team. Denn beim Kunde zählt nicht nur der Name.

  4. Ich möchte mal auf den Beitrag von Harald eingehen. Du schreibst viele deiner herangezogenen Mitarbeiter sind abgewandert. Ich finde das sehr traurig. Man steckt viel Geld und Motivation in die Person und dann wandert sie ab. Gut, das du noch das positive darin siehst und den Werdegang verfolgst.

    Ich finde es spannender auf die Frage von Mitarbeiter pflege und deren erhalt in der Firma einzugehen. Fachkräfte Mangel ist eigentlich kein Thema, wenn man sich früh genug gekümmert hätte. Wie schaffen es andere Firmen Ihre Mitarbeiter zu erhalten? Freizeitaktivitäten, Gutes Arbeitsklima, Partys, gute sozialleistungen sind sicherlich nur Stichwörter, die man noch weiter ausbauen kann und sollte. Sind es nicht die kleinen Dinge die einem in der hektischen Welt des arbeitens nicht auffalen und sich erst dann bemerkbar machen, wenn Sie fehlen?

    Meiner Meinung ist es nicht das Gehalt das entscheidene Kriterium, sondern dass was man drumherum noch bekommt. Ich komme aus einem Familienbetrieb, der mittlerweile in der Finanzbranche bekannt sein sollte und zu einem mittelständischen Unternehmen gewachsen ist. Ich könnte sicherlich woanders mehr verdienen aber hier stimmt einfach das drumherum. Habt ihr euch darüber mal Gedanken gemacht? Mitarbeiter zu pflegen und sich am sozialen Umfeld des Mitarbeiters als Firma beteiligen?

  5. Sehr interessanter Artikel. Bin schon mehrere Jahre im klassischen Marketing/Werbung tätig. Nebenbei hab ich Wirtschaftsinformatik studiert und suche nun eine Weiterbildung im e-Marketing Bereich da ich hier großes Interesse habe. Nicht Vollzeit. Können Sie mir nen guten Tipp/Link geben?

    LG

    Dirk :)

  6. Hallo Sebastian!

    Ich teile absolut Deine Meinung und das ist das was ich am Ende klarstellen wollte.
    Wenn ein Unternehmen sich für die Mitarbeiterschulung etc. entschieden hat, heißt das Zauberwort in der Tat „HR Retention“.

    Bei Advertising.com habe ich gerade einige Ansätze hierzu eingeführt.
    Genannt seien hier: Betriebliche Unterstützungskasse die nach 3 Jahren Zugehörigkeit greift, Erstattung der Kinderbetreuungskosten, Direktversicherung, VL, Team-Events, Rabatte bei Kunden/Partnern wie DELL etc.

    Ich denke die meisten und vor allem die Guten sehen das wie ich das für mich sehe: ich bin 12+ Stunden am Arbeitsplatz und da will ich dort Freude und Spaß haben. Das Gehalt ist nur eine Grundlage und letztendlich nie entscheident.
    Wenn ich merke meinem Arbeitgeber liegt an meinem Weiterkommen und an „sonstige soziale Leistungen“, dann paßt das.

    Spannend zu beobachten was hier noch alles aufkeimen wird.
    Alleine heute bekam ich 2 Anfrage aus Berlin, ob ich nicht jemanden wüßte…

    Gruß

    Harald

  7. Ich finde die angesprochene Kinderbetreuungskosten oder auch direkt betreuen von Kindern spannend. Ich selbst habe keine Kinder, würde es aber äußerst spannend finden, wenn mein Arbeitgeber einen Platz anbieten könnte. Ich könnte dann schnell nach dem Kind sehen, wenn was sein sollte. Allein das bringt bei jungen Müttern und Vätern schon eine verdammt hohe Motivation.

    Spannend und Interessant finde ich was du Harald deinen Mitarbeitern anbieten willst oder schon angeboten hast!? Schön zu sehen das sowas nicht zu kurz kommt.

    Nochmal zurück zum Ausgangsthema: Welcher Online Marketing Manager sucht sich eigentlich eine Agentur oder Firma wo er unterkommen kann, wenn er selbstständig mehr Geld verdienen kann als in der Firma. Ich habs letzten Monat noch nicht nachgerechnet, bin mir aber fast sicher das meine Einnahmen aus der Selbstständigkeit höher, als das Einkommen waren was ich bekommen habe. Wie versuchst du solche Leute zu halten? Ich find das schwer. Sobald das System verstanden ist und der Markekting Manager technisch was auf dem Kasten hat bzw. ein wenig programmieren kann ist er doch eine tickende Zeitbombe im Unternehmen. Seh ich das falsch?

  8. Sebastian´s These: Welcher Online Marketing Manager sucht sich eigentlich eine Agentur oder Firma wo er unterkommen kann, wenn er selbstständig mehr Geld verdienen kann als in der Firma.

    Meine Meinung hierzu:
    Ich war selbst einige Jahre selbständig, zwar in einer anderen Branche, aber kann denke ich daher ganz gut hier einen Vergleich ziehen.
    Ich denke, daß Du für eine durchschnittliche Position im Bereich Online-Marketing vollkommen recht hast. Der Sinn einer Selbständigkeit ist es ja auch mehr zu verdienen, was aus meiner Sicht völlig legitim ist. Der Selbständige trägt ein unternehmerisches Risiko (Millionär oder Pleitier) und hat, insofern er Mitarbeiter hat, zudem eine soziale Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber. Zudem muß er für seine Sozialausgaben etc. selbst aufkommen.
    Wenn ich mir mal anschaue was mein Team so verdient, muß ich aber dennoch sagen, daß es sicherlich nicht jedem Selbständigen gelingen wird „mal eben“ da ran zu kommen.

    Auf der anderen Seite muß man aber auch sehen, daß selbst wenn eine Person extrem erfolgreich ist und ein fundiertes Know-How im Bereich Online-Marketing aufgebaut hat, nicht jeder in der Lage ist selbständig zu arbeiten. Hierzu gehört einiges an Selbstdisziplin und Organisationsfähigkeit dazu.

    Dazu kommt dann noch, daß man als „Alleinkämpfer“ nicht die Möglichkeit hat an größere Etats ranzukommen oder zumindest ist es schwieriger.
    Ein Brand wie Lufthansa, Swarovski, Volkswagen etc. wird idR nicht bei einer „One-Man-Show“ buchen. Diese Konzerne suchen sich zuverlässige und solvente Partner. Da ist es idR für ein „solides“ Unternehmen leichter Kunden zu akquirieren.

    Wer aber ohne die Logistik eines Mittelständlers (wie zB Metapeople, SUMO, Global Media, 3Gnet, 24/7 Real Media usw.) oder eines Konzernes (wie zB Advertising.com – Time Warner) auskommen kann, dem kann ich eine Selbständigkeit nur empfehlen. Der Markt hat noch genug Potential für die ein oder andere Firma und ehrlich gesagt sind so viele Kunden noch bei „0“, daß gute Berater wünschenswert sind.
    Ich selbst habe schon einige Start-Ups beratend oder im Aufsichtsrat begleitet und hieraus sind ansehnliche Firmen geworden….

    Du fragst, wie ich versuche solche Leute zu halten…
    Ganz ehrlich gesagt: gar nicht.
    Wenn ein Mitarbeiter den Elan und den unternehmerischen Mut hat sich der Selbständigkeit zu stellen, so bin ich gerne bereit ihm hier zur Seite zu stehen anstatt ihm Steine in den Weg zu legen.
    Wie gesagt, aus meiner Erfahrung heraus sind nun mal nicht alle, die sich gerne Selbständig machen möchten, dazu vom Typ her oder auch bildungstechnisch in der Lage.
    Mein Versuch ist hier vielmehr beratend an der Seite zu stehen, um – falls ich meine, daß es keinen Sinn macht – denjenigen zu überzeugen, daß er in einem Unternehmen besser aufgehoben ist. Wenn er es dennoch versuchen möchte – Good Luck!

    Man sieht sich immer 2x im Leben und dies gilt ganz besonders in der Online Branche. Mittlerweile mache ich mit Ex-Mitarbeitern sogar Geschäfte. ich habe mich richtig gefreut, als jemand der früher in meinem Team war jetzt auf der anderen Tischseite saß und wir über Potentiale der Zusammenarbeit verhandeln konnten…

    Einen erfolgreichen Tag vom Alsterufer,

    Harald R. Fortmann

  9. Hallo Dirk,

    Harald hat die den Link geschickt, von dem ich weiss, dass gerade intensiv an Konzepten gearbeitet wird.

    Ich kenne in München noch den Fachwirt Electronic Marketing der BAW (Bayerische Akademie für Werbung und Marketing).

    Letzlich glaube ich, dass man am meisten lernt, wenn man sich die Leute herauspickt, von denen man etwas lernen will. Diese generellen Konzepte sind als Übersicht meistens ganz gut, in der Tiefe fehlt es dann aber meist an Substanz, weil das Spektrum der Zuhörer (in Vorwisen und Ziel) zu breit ist.

    Als ich Mitte der Neunziger an der BAW war, gab es dort in einem Kommunikations-Wirt Kurs freie Photographen, angestellte Kontakter, selbständige One-Man-Agenturen, Schnupper-Praktikanten, etc.

    Das führte im Kurs Druckvorlagen zu einem gewissen Unterschied im Vorwissen.

    Ich will das nicht schlecht machen. Als Basis ist das ganz ok, wenn man ab und zu auch hinterfrägt, was die Dozenten so erzählen, was sie für einen Hintergrund haben, und wie der ihre Meinung beeinflussen könnte.

    Ich glaube aber, dass man am meisten an der konkreten Zuarbeit eines Profis lernt, über den man sich vorher informiert hat, und den man als „Vorbild“ akzeptiert. Diese Zuarbeit sollte ein guter Deal zwischen beiden sein im Sinne von krz genug, um sich umzuorientieren, wenn man hinter der Fassage des Vorbilds feststellt, dass man sich getäuchst hat, aber lang genug, dass das Vorbild auch einen Vorteil aus dem Zeit-Investment ziehen kann.

    Ungefähr klar was ich meine? Nachvollziehbar?

  10. @Pascal
    @Harald R. ForTmann

    für Eure Infos/Ratschläge zunächst einmal Vielen Dank! – Echt klasse.
    Bei der BAW und bei der DDA hab ich mich bereits umgeschaut. Die Themeninhalte
    finde ich bei beiden sehr interessant. Die räumliche Nähe ist da eher das Hindernis….

    In meinem Newsreader hab ich diverse Webfeeds aus verschiedenen Bereichen abonniert und verfolge die Inhalte mit großem Interesse. So bleibt man immer auf dem Laufenden und eignet sich darüber hinaus.
    profundes Hintergrundwissen an.
    Deine Ausführungen, Pascal, kann ich sehr gut nachvollziehen … einen „Titel“ erarbeitet man sich zwar so nicht, aber vom Erfahrungsschatz eines „Vorbilds“ zu profitieren hilft beiden Seiten natürlich erheblich mehr und man ist einfach „näher dran“ am Geschehen und den aktuellen Entwicklungen im rasantem Steilflug.

    So long ….

    Dirk

  11. Wenn es euch hilft: Ich hab gerade Electronic-Marketing an der BAW abgeschlossen und ihr könnt euch gern bei mir melden :)

  12. Hallo Pascal,

    „Das eigentliche Problem ist der Mangel an Vorbildern und Idealen in dieser Branche. […] Die inspirierend wirken und gleichzeitig unterstützen. Fördern und forden.“

    –> Dem kann ich nur zustimmen.

    Aber werft doch mal einen Blick hinter die Kulissen der „Szene“: es gibt hunterte Möglichkeiten: Events, Stammtische, Messen, Vorträge, Foren, Blogs etc. pp. wo ein Junior in der Branche sich potenzielle Idole herauspicken könnte.
    Sind wir doch mal ganz ehrlich: Letztenendes geht es den Branchen-Insidern hauptsächlich darum, ihr persönliches Netzwerk zu erweitern, neue Aufträge abzufangen.

    Ideale und Vorbilder lassen sich jedoch nur finden, wenn die Bereitschaft besteht etwas von seinem Wissen uneigennützig, [KOSTENLOS], ohne direkten monetären Gewinn und freiwillig weiterzugeben. Das hat etwas mit Berufung zu tun.

    Was der Branche eigentlich fehlt sind Mentoring-Programme wie sie sich in traditionellen Geschäftsfeldern schon längst etabliert haben.
    Daher der Aufruf an all diejenigen, die lamentieren: gründet ein Mentoring-Programm! Stellt Euer Know-How zur Verfügung – mit einem Blog ist es damit m.E. nicht getan.

    Fühlt sich hier jemand berufen?

    Grüsse,
    Doris Thiering

  13. Hallo Pascal, Dirk und Co.

    Cooler Artikel, trifft mich ebenso… meine Devise: Ausbildung durch Training on-the-job mit mir.

    Ehrlich – was soll einer der 7 x 45 über Affiliate Marketing reden darf/kann jemanden beibringen? Ohne Praxis geht nix… Ohne eigene Projekterfahrung geht nix… und ehrlich – 7 x 45 min ist doch nicht mal ein Arbeitstag!!!

    Alleine meine „Link Samurai“ bekommen ein vielfaches dieser Trainingszeit zugesprochen nur um dann ein bissl an der Oberfläche zu kratzen..

    nene … also für einen Abiturenten ist der Diplom-Online-Marketer ja sicher was nettes – aber vor allem wegen der allgemein und austauschbaren völlig generischen Skills wie Präsentation, Rethorik und ähnliches, was in jedem FH-Curriculum zu finden ist…

    lg aus wien
    christoph

  14. Nett geschrieben.

    Onlinemarketing ist so simple.

    Wenn man weiss wie.

    Kontaktieren Sie mich, wenn Sie mehr wissen wollen.

    Seit 1996 im Onlinemarketing taetig.

    Gruesse,

    Gelder
    http://www.Gelder.net.tf

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