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Neckermann macht mehr Umsatz Online als Offline

Laut dem ecommerceblog ist der 12. November ein bemerktenswerter Tag:

Der Versandhändler Neckermann hat in der vergangenen Woche erstmals mehr Umsatz über das Internet als über Katalog- und Telefonbestellungen erzielt. Inzwischen würden zudem 70 Prozent aller Neukunden über die Web-Seite kommen, teilte das Unternehmen am Samstag mit.Vor einem Jahr hatte sich die Tochter von KarstadtQuelle in neckermann.de GmbH umbenannt und ihre Internet-Aktivitäten verstärkt.

„Beide Entwicklungen zeigen, dass der Wandel des Unternehmens vom traditionellen Katalogversender zum E-Commerce-Unternehmen erfolgreich ist“, sagte Geschäftsführer Harald Gutschi. Zudem sei die Marke von 50 Prozent Internet-Umsatz schneller erreicht worden als ursprünglich angenommen. neckermann.de verzeichnet nach eigenen Angaben jeden Monat rund zwölf Millionen Besuche auf seiner Webseite.

Absolute Zahlen zu den Umsätzen wurden nicht genannt. Vergangenes Jahr betrug der Online-Umsatz von KarstadtQuelle insgesamt 2,5 Milliarden Euro, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Welle bricht…

auch wenn Exiting Commerce dazu einschränkend, aber passend kommentiert…:

Wenn die Katalogumsätze einbrechen und die Gesamtumsätze weiter rückläufig sind (im 3. Quartal musste KarstadtQuelle im Versandgeschäft (incl. E-Commerce) einen Rückgang von 7,1% verkraften), steigt der E-Commerce-Anteil quasi von alleine. Auch die 12% Online-Wachstum liegt unter dem Marktschnitt. Dies nur die Infos, die die PR-Abteilung unterschlagen hat.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich halte diesen Angabe als reine Augenwischerei, um Investoren und Presse zu manipulieren.

    Neckermann ist noch weit davon entfernt, ein richtiges eCommerce Unternehmen zu werden, dazu gehört schon mehr, als sich nur dot.de umzubenennen. Für die meisten steht Neckermann noch für den guten, alten Katalog. Ich bin gespannt, ob Sie die neckermann.de-Strategie in den nächsten Jahren wirklich konsequent weiter fahren – ich glaube es mal nicht.

  2. na, wer sagt´s denn:
    28.11.2006:

    KarstadtQuelle trennt sich von NeckermannVersandhandel. Nach Umsatzeinbrüchen will die KarstadtQuelle AG ihren Geschäftsbereich Versandhandel neu strukturieren. Künftig steht die Marke Quelle im Fokus und wird ausgebaut. Das zweite Standbein Neckermann soll hingegen verkauft oder 2007 an die Börse gebracht werden.

  3. Es stimmt. Wir sind (noch) keine reine E-Commerce-Company. Macht nix. Man sollte auch zu seinen Wurzeln stehen können. In der Ausrichtung auf das e-Business sind wir andererseits vielleicht schon weiter, als mancher denken mag. In den Köpfen einiger Strategen auf jeden Fall. Und die Herausforderung nehmen wir deswegen gerne an: Wir werden uns ernsthaft bemühen, konsequent am Ball zu bleiben.

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