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Amazon startet Bonus-Programm mit Kreditkarte

Bei Reezom gefunden:

Amazon bringt Kreditkarten/Bonusprogramm-Kombi

Amazon hat angekündigt, zusammen mit der Landesbank Berlin eine Kreditkarte mit angeschlossenem Bonusprogramm herauszugeben.

Die Konditionen sind:

2 Punkte für €1,- Umsatz bei Amazon,
1 Punkt für €2,- alle anderen Kreditkartenumsätze,
für 1.000 gesammelte Punkte gibt es Amazon-Einkaufsgutschein über €10,-,
das erste Jahr gebührenfrei plus ein Gutschein über €20,- bei der Anmeldung.
Das wars auch schon.

Netto macht das 2% Rabatt. Angesichts der kargen Ausgestaltung des Bonusprogramms läßt sich vermuten, dass es von Bankern und Juristen mit dem Ziel entworfen wurde, durch eine Quasi-Rückvergütung Niedrigpreise an der Buchpreisbindung vorbei zu ermöglichen.

Nach Exiting Commerce startet Amazon gerade eine grosse Web-Offensive, die diese Woche ihren Höhepunkt auf der Web 2.0 Konferenz in San Francisco haben soll.

Die steigende Beta-Quote der letzten Wochen ist ein untrügliches Zeichen: Amazon führt Großes im Schilde. „Amazon Rolls Out Its Visionary WebOS Strategy“, schreibt das Read/Write Web über Amazons Transformation „vom E-Commerce-Giganten zum Software-Haus“.

Jochen Krisch verweist auch auf die lesenswerte Titelgeschichte („Amazon’s Risky Bet„) in der aktuellen BusinessWeek als Vorgeschmack. Darin heißt es unter anderem:

„What’s more, at the same time Bezos is thinking big thoughts, Amazon’s retail business faces new threats. Its 25% sales growth tracks a little above the pace of overall e-commerce expansion and nearly double its own pace way back in 2001.

But other sites are fast becoming preferred first stops on the Web. Google, for one, has replaced retail sites such as Amazon as the place where many people start their shopping. And more personalized and social upstarts such as News Corp.’s MySpace and YouTube, which Google is buying, have become the prime places for many people to gather online–and eventually shop.

It’s a trend Amazon could have trouble catching up to. Says consultant Andreas Weigend, Amazon’s chief scientist until 2004: „The world has shifted from e-business to me-business.

Der Trend zum Plattformbetrieb und/oder der besonderen Verkaufsplattform wird dadurch laut Jochen untermauert. Ich sehe noch einen weiteren Trend:

Die intensivere Verbindung zum User. Amazon versucht sich über diese Aktionen ein noch grösseres Wissen zum Nutzer zu erarbeiten. Und durch die neue, nicht nur auf das klassische Amazon-Feld beschränkte Kommunikation könnte Amazon versuchen die Bindung zum Nutzer zu erhöhen. Auch wenn ich den Kreditkartenversuch als eher halbherzig ansehe.

Was meinen Sie? Ist Amazon auf dem Weg zum Meta-Shop? Oder wird es ein White-Label und Logistik-Profi? Diskutieren Sie mit!

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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