Medientage: Trends to Watch: Vom E-Commerce zum Social Commerce?

Keynote
Dr. Stefan Groß-Selbeck, Geschäftsführer eBay, Europaparc Dreilinden

Kurzreferate und Podiumsdiskussion
Volker Glaeser, Director Media & Search, Yahoo! Deutschland, München
Jochen Krisch, Blogger “Exciting Commerce”, Unterföhring
Stephan Musikant, Vice President Media Sales & Marketing, Ciao.com, München
Jürgen Seitz, Leiter Products Media und Mitglied der Vertriebsleitung United Internet Media, Karlsruhe

Moderation
Dr. Christian Bachem, .companion, Vorstand Web Excellence Forum, Berlin

Bereits im Jahr 2000 ist das Buch “The Cluetrain Manifesto. The End of Business As Usual” erschienen. Eine der darin vertretenen Thesen lautet, dass Menschen in vernetzten Märkten sich gegenseitig bessere Information und Unterstützung bieten können, als sie von Verkäufern erhalten. Die Zielgruppe ist eine “active audience”, wie sie sich in allen Communities findet. Ob sich diese allerdings kommerzialisieren lässt? Zur wirklichen “Open-Source-Gesellschaft” ist es auch noch ein weiter Weg. Was sind wirklich die Trends im E-Commerce? Kann mit Social Commerce tatsächlich Geld verdient werden?

Fazit:
Hier ist ein Panel meiner Meinung mal ein bisschen gemischter besetzt, wenn auch immer noch der Mut fehlt.

Stefan Groß-Selbeck hat in seiner Keynote
- etsy.com, einer Plattform für Selbstgemachtes
- Yahoo Shoposphere in den USA, auf der Einkaufszettel und Einkaufserfahrungen geshared werden,
- ebay Myworld, einem MySpace-Versuch “für Erwachsene”
- buy.com, Ein Shopping-Vergleicher, der Konkurrenz-Angebote direkt unter dem Preis einbindet

als Beispiele für Web 2.0 und Social Commerce Ansätze angeführt.

Jochen Krisch versucht, die Begrifflichkeit zu klären. Er trennt zwischen “Händler-getriebene Shoppingmodelle” und “Nutzer-getriebene Shoppingmodelle”. Er stellt die sehr interessante Frage: Wie würde sich eigentlich ein Nutzer einen Shop wünschen, wenn ein Shop nur für ihn erstellt werdne würde? Hat sich ein Shop-Betreiber je diese Frage gestellt? Oder kommen die klassischen E-Commerce (historisch Katalog-Händler) nur auf die klassische Lösung Online Katalog.

Er beobachtet dabei die Konzepte von Ebay in den USA: Wikis, User-Blogs etc. werden auf ihre Vereinbarkeit mit dem Kernmodell getestet.

Er empfielt
- zlio.com
- favorite thingZ

und die Gedanken über den Verkauf der eigenen Produkte komplett auf Drittseiten.

Hier waren ein paar interessante Diskussionspunkte wie der Vorschlag von Christian Bachem, ebay solle doch dem zweit-höchst Bietenden einen Rev-Share ausbezahlen, weil er den Preis so nach oben getrieben hat. Social Commerce ist eines der Themen des nächsten Jahres.

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1 Kommentar

  1. T. Schulz sagt:

    Hallo Herr Fantou,

    haben Sie zufällig noch weitere Informationen zu dem Social Commerce Panel?

    Beste Grüße
    T. Schulz

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