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Medientage: Unschlagbar effizient: Online-Werbung mit neuen Targetingmethoden

Podiumsdiskussion

Ulrich Hegge, Managing Director wunderLOOP media services, Hamburg
Ulrich Kramer, Geschäftsführer pilot 1/0, Hamburg
Joachim Rabe, Vice President Biz Development, Marketing und Product Management, InteractiveMedia CCSP, Darmstadt
Thomas Pauschert, Managing Director ENIGMA GfK, Wiesbaden

Moderation

Dr. Peter Figge, Geschäftsführer tribal ddb, Hamburg

Männer aus Süddeutschland, die sich für alternative Energien interessieren oder Frauen, die breitbandig surfen und Interesse an Kultur oder Wellness haben – Online-Werbung muss die gewünschten Adressaten erreichen, um sich bezahlt zu machen. Bisher ließen sich die Zielgruppen nur auf allgemeine Merkmale eingrenzen. So wurden auch User angesprochen, die nicht in das gewünschte Profil passten. Mit innovativen Methoden wie Behavioral Targeting können Werbetreibende Nutzergruppen jetzt präzise definieren, flexibel erreichen und so Streuverluste reduzieren. Die Tools der neuen Generation berücksichtigen neben soziodemografischen Merkmalen auch die thematischen Vorlieben der User – ein Vorteil, den die Werbeplattform Internet anderen Medien voraus hat. Wie effektiv und wirksam die neuen Targetingmethoden sind, haben InteractiveMedia und Enigma GfK in einer gemeinsamen Studie untersucht. Bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN präsentieren sie die Ergebnisse der Expertenbefragung und stellen anhand einer Wirkungsfallstudie dar, wie Werbetreibende von den neuen Methoden profitieren können. In der anschließenden Expertenrunde diskutieren hochkarätige Branchenvertreter über die Vorzüge und künftige Entwicklung des Targetings.

Fazit: Ulrich Kramer hat es ganz gut getroffen, in dem er sagt: Es gibt nur zwei Gründe, auf Targeting zu verzichten, der Preis im Verhältnis zur Leistung und der Wunsch maximaler Reichweite in kurzer Zeit. In dem Satz ist das Preis-Thema zwar nett versteckt, ae der Punkt ist gemacht. Für eine Werbetreibende ist es „leider“ immer noch günstiger, die Rotations-TKPs zu nutzen, als spezielle Targetings zu wählen.

Aus meiner Sicht spricht das gegen die Preispolitik der Vermarkter. Es kann doch nicht im interesse des Vermarkters sein, ineffektive Werbeformen in der Rotation zuzulassen, weil er es nicht schafft, ein adäquates Preismodell zu schaffen. Die nicht genutzte Fläche muss doch eindeutig einen Mehrwert bringen, wenn der Kunde ja offensichtlich nur den für ihn relevanten Teil zum gleichen Preis rentabel einkaufen kann.

Einen Punkt der ansonsten sehr anregenden Diskussion kann ich auch nur zurückweisen. Jemand fragte, wie denn ein Urlaubsvideo einzukategorisieren sei, um den Besucher durch klassische Planung zu erreichen. Behavioral Targeting ist nicht die einzige sinnvolle Möglichkeit einen Kunden auf einem Mallorca-Urlaub zu erreichen. Wie Flickr, youtube und letztlich auch google gezeigt haben, ist es der User, der durch eine Verlinkung oder ein tagging sagt, was dieser Content ist. Das mag für den einen Unterhaltung sein, und für den anderen Sport. Na und?

Wilkommen in der fragmentierten Welt.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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