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Medientage: Zukunft der Portale – Internet-Geschäftsmodelle von morgen

Einführung

Michael von Stern, Manager A.T. Kearney, Berlin

Podiumsdiskussion

Christian Schmalzl, Geschäftsführer Mediacom Deutschland, Düsseldorf
Franz Dillitzer, Geschäftsführer New Media Ventures, Gruner + Jahr, Hamburg
Peter Kerckhoff, Bereichsleiter Content & Portal, Deutsche Telekom, T-Com, Geschäftseinheit T-Online, Darmstadt
Philipp Schindler, Regional Director Nordeuropa Google, Hamburg

Moderation

Dr. Martin Fabel, Principal Global Communications / Media Practice, A.T. Kearney, Berlin

Bereits zu den Anfängen des Internets bildeten sich die ersten Webportale als Guides in den schier endlosen Informationsweiten des World Wide Web. Für alle Anbieter steht aber unverändert die zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie und wo wird überhaupt Geld verdient? Nicht zuletzt durch die rasante Verbreitung von Breitbandanschlüssen, die ganz neue Dimensionen der Content-Übertragung ermöglichen, hat der Markt nun jedoch eine enorme Dynamik erhalten. So gleicht Internet-Werbung immer stärker klassischer Fernsehwerbung und hat bereits in einigen Ländern via IPTV Einzug ins Wohnzimmer gehalten. Die größte Veränderung werden Portale aber sicherlich durch User Generated Content erfahren – das Web 2.0 ist nicht nur in aller Munde, sondern generiert auch immer mehr Portale, bei denen an die Stelle zentraler Redaktionen vernetzte, gleich gesinnte User treten, deren tiefe Profile zumindest theoretisch größere Kapitalisierungsmöglichkeiten versprechen. Mit führenden Marktteilnehmern soll diskutiert werden, welche Geschäftsmodelle künftig von Portalen erschlossen werden müssen, um nachhaltigen Erfolg zu haben.

Von der Beschreibung her ein interessanter Stoff, überraschend, dass sich die Medientage mit diesem Thema auseinander setzen wollen. Beim Panel kommen erste Zweifel auf: A.T. Kearney ist mir im Bereich E-Commerce noch nie aufgefallen. Na, vielleicht sind sie ja deshalb Sponsor. Was die MediaCom zu neuen Internet-Geschäftsmodellen beitragen bleibt offen, und letztendlich sind auf dem Panel ja nur klassische Medienunternehmen. Google ausgenommen.

Wie sollen die Zuhörer aus den klassischen Medien da etwas neues erfahren? Wo ist ein Ebay, ein Amazon auf der einen Seite und MyVideo, OpenBC, und Flickr auf der anderen?

Fazit: Enttäuschend, der mutige Blick des Kaninchens in die Augen der Schlange, der gestern etwas durchblickte, ist wieder verschwommen. In der eigenen Suppe schwimmt es sich doch am sichersten. Schade eigentlich. Aber vielleicht liegt das auch am Geschwindigkeitsempfinden dieser Branche. Wie Edmund Stoiber gestern in seiner Eröffnungsrede kundgab, hofft er zu einem Thema ein erstes Feedback nächstes Jahr auf den Medientagen verkünden zu können. Bis dahin hat sich die Internet-Welt ja kaum gedreht.

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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