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Top 10 der Dinge, die Sie mitbekommen sollten

Wenn Sie im Internet Geschäfte machen, wird es immer wichtiger, darüber Bescheid zu wissen, was andere im gleichen Medium über Sie sagen. Viele Trends weisen in Richtung „Social Search“ und die Nachrichten verbreiten sich mit Lichtgeschwindigkeit (zumindest in Glasfasernetzen). Um Ihre Themen im Griff zu haben, habe ich eine Liste der Top 10 Dinge, die sie monitoren sollten. Unter „monitoren“ verstehe ich, durch Suchmaschinen und Tools einen regelmässigen, auch automatisierten Blick auf bestimmte Themen werfen und Veränderungen darin mitgeteilt bekommen. Die Beispiele beziehen sich auf die Firma Google.

  1. Firmenname: Der Firmenname ist ganz offensichtlich etwas, das Sie im Auge behalten solllten. Jedesmal wenn Sie oder Ihr Produkt erwähnt werden, sollten Sie das wissen.
    Beispiel-Suchbegriff: Google
  2. Firmen-URL: Die Firmen-URL ist eine der häufigsten Bezeichnungen, mit denen auf Ihre WebSite verlinkt wird. Ihre Verwendung zu messen, gehört zu den Hausaufgaben. Was Sie dabei nicht vergessen sollten, sind häufige Tippfehler ihrer URL. Nachdem Sie sich sicher schon darum bemüht haben, diese alle zu registrieren, bedenken Sie: Auch in Links kann man Fehler machen.
    Beispiel-Suchbegriff: http://www.google.com
  3. Öffentlich auftretende Personen: Tracken Sie die Namen aller Ihrer in der Öffentlichkeit auftretenden Mitarbeiter. Was über diese Personen berichtet wird, strahlt auch auf Ihre Firma ab.
    Beispiel-Suchbegriff: „Eric Schmidt“, „Sergey Brin“, „Larry Page“
  4. Namen der Produkte und Dienstleistungen: Alle Marken, Namen und gebräuchliche Bezeichnungen für Ihre Produkte gehören auf die Liste. Was sagen die Leute über Ihre Produkte? Sollten Sie das nicht lieber wissen?
    Beispiele: „Gmail“, „Picasa“, „Google Talk“
  5. Produkt-URLs: Aus dem gleichen Grund wie die URL Ihrer Firma. Bedenken Sie spätestens hier auch alle Märkte / Sprachen, in denen Sie tätig sind.
    Beispiele: http://www.googlemail.com, http://www.googletalk.com
  6. Branchen-Treffs: Dazu gehören Blogs, Foren, wichtige Personen, Medien, Kundenbefragungs-Seiten, kurzum, alles, was mit Ihrer Branche zu tun hat. Oft kann das Feedback, an diesen Sammelstelen helfen, Ihr Produkt zu verbessern. Ein andere Möglichkeit wäre, mit ihren Kunden an dieser Stelle in Kommunikation zu treten. Das mag uns in Deutschland noch recht ungewohnt erscheinen, stärkt aber natürlich ganz offensichtlich die Weiterempfehler.
    Beispiele: http://searchenginewatch.com, http://seroundtable.com, http://threadwatch.org
  7. Mitarbeiter-Blogs und Online Aktivitäten: Wenn Sie Mitarbeiter haben, die bloggen, sollten Sie zumindest darüber Bescheid wissen. Lassen Sie sich alle MySpace, Flickr-Accounts, Blogs und persönliche Homepages mitteilen. Hier geht es nicht um Spionage oder Umgehung des Datenschutzes. Wenn jemand in das Gästebuch ihres Mitarbeiters etwas über Ihre Firma schreibt, sollten Sie das erfahren. Ihre Mitarbeiter sollten Sie ntürlcih darüber informieren, dass Sie das tun möchten, damit wird Ihnen auch bewusst, wie wichtig es Ihnen ist. Oft werden solche Personen auch Botschafter Ihres Unternehmens, wie manan Matt Cutts von Google sehen kann.
    Beispiel-Suchbegriff: http://mattcutts.com/blog, http://bladam.com, http://crazybob.org
  8. Kommentare: Jetzt geht es um die Antworten und Kommentare in Blogs. Auch das sind großartige Möglichkeiten in die Kommunikation einzutreten, die ansonsten ohne Sie stattfindet. Tools hierfür sind zum Beispiel: Commentful, coComment, and co.mments
    Beispiel-URLs: „q48 site:www.omtalk.com“
    http://blog.outer-court.com/forum/62569.html, http://www.digg.com/software/Google_Talk_Adds_Voice_Mail_File_Sharing, http://www.flickr.com/photos/smash/36648272/
  9. Insgesamte Marken-Empfindung: Was ist die Meinung der Öffentlichkeit zu Ihrer Marke? Lieben sie die Menschen oder denken sie böses von Ihnen?
    Beispiel-URL: http://www.opinmind.com/search.jsp?q=google
  10. Konkurrenz: Alles von 1-9 über Ihre Konkurrenten. So wissen Sie, was gerade passiert, und ob Sie im Auge des Sturms stehen, weil bei Ihnen nichts passiert…
    Beispiel: http://www.ysearchblog.com, http://jeremy.zawodny.com/blog/

Anbei eine Liste von Tools, die Sie für Ihre Recherchen nutzen können:

Jedesmal wenn etwas im Kontext Ihrer Firma im Web erwähnt wird, sollten Sie es wissen. Versuchen Sie zuerst einmal festzustellen, was Sie alles messen könnten, und dann versuchen Sie die Information auf eine verarbeitbare Menge einzudampfen. Was sind die Signale, die eine tiefere Beschäftigung erfordern?

Der Großteil dieses Artikels stammt von Cameron Oithuis: 10 things you should be monitoring

Von MarketingPilgrim stammen ein paar konkrete Hilfen, wie und was man beobachten sollte.

Hieraus ein paar konkrete Tipps, die am Anfang hilfreich sind, um ein solches Projekt zu konzipieren.

  1. Möglichst stündliche Updates vorsehen, da eine kurze Reaktionszeit entscheidend ist.
  2. Individuelle RSS-Feeds auf der Basis der oben gesammelten Keywords erstellen: Feedster.com, Technorati.com, IceRocket.com, Google.com/blogsearch, Blogpulse.com, MSN Spaces, Yahoo! News, Google News, MSN News and PubSub
  3. Alle Feeds in einen RSS-Reader, um einen schnellen Überblick zu bekommen. zum Beispiel: Newsgator.com, Bloglines.com, Google Reader oder Pluck.com
  4. In Google Alerts und Yahoo E-Mail Alerts mit den Keywords anmelden
  5. Veränderungen von Webseiten von z.B. Konkurrenten mit Copernic Tracker, Website Watcher und WatchThatPage.com

So, jetzt interessiert mich natürlich: Wie machen Sie es? Gibt es wertvolle Tipps, die Sie – ohne Firmengeheimnisse zu verraten – mit anderen teilen können? Oder ist das alles Blödsinn? Was sind die relevantesten Dinge, was ist nett zu haben? Oder, wie ein guter Freund von mir fragen wprde: Was sind die 20 % die die 80 % Wirkung ausmachen?

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Was brigens bei Google von Konkurrenten noch beobachtet wird:

    – Welche Domains werden von Google registriert?
    – Welche Bereiche der Website werden durch eine robots.txt ausgesprerrt.

  2. Pingback: BlogWatch von Google Alerts » q48 :: Online Marketing News & Trends

  3. Hallo Pascal.

    Ich habe Deinen Blog einmal intensiv queer gelesen. Du bist äußerst fleissig, allerdings fokusierst Du Dich viel zu sehr auf den US-Markt und den dort vorherrschenden Meinungen. 80 bis 90 Prozent der Dinge, die dort hipp sind, können nicht auf europäische (nicht einmal UK!) übertragen werden. Ein bißchen mehr Praxisnähe und der Blog ist klasse. Ich mache ab und zu auch noch diesen Fehler, darum fällt mir das bei anderen sofort auf ;)

    Matthias

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