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Miva warnt Verlage vor Google & co.

Nach einem Whitepaper von Miva sollten Verlage sich ernsthafte Gedanken bei der Auswahl ihrs Sponsored Listing Partners machen. Verlage gefährden langfristig ihr eigenes Online-Geschäft, wenn sie Partnerschaften mit Internetgiganten eingehen. Denn Google & Co. könnten schon bald zu Konkurrenten werden.

Der Online-Marketing-Dienstleister Miva hat ein Whitepaper (http://www.miva.com/de/MIVAPrinciple.pdf) veröffentlicht, das sich mit einer möglichen Bedrohung des zukünftigen Geschäfts der Verlage im Internet auseinandersetzt. Die Hauptthese des achtseitigen Papiers ist, dass viele Verlage langfristig ihr Geschäft im Internet gefährden könnten, wenn sie Vermarktungspartnerschaften mit Internetgiganten wie Google oder Yahoo! eingehen. Diese könnten zunehmend zu direkten Konkurrenten für traditionelle Medienhäuser werden.
„Internet-Nutzer sind der wesentliche Erfolgsfaktor in der heutigen Online-Welt. Ironischerweise sind Google und Yahoo! in der Lage, ausgerechnet durch die Erlöse aus Vermarktungspartnerschaften immer neue Produkte zu entwickeln und so zunehmend Internet-Nutzer an sich zu binden“, sagt Seb Bishop, President und Chief Marketing Officer bei Miva.
Das Thesenpapier kombiniert eigene Inhalte mit Zitaten von führenden Medienexperten aus aller Welt. Miva ist ein unabhängiges Netzwerk für Online-Marketing.

via Internet World

Eben dieses Problem sehe ich auch, nur der Schluß, den Miva gerne gezogen hätte, den sehe ich nicht. Obwohl Miva als unabhängiges Netzwerk durchaus Charme hätte, haben Sie leider noch an vielen Fronten Probleme zu lösen.

Mein Schluss wäre eher ein Sponsored Listing Angebot der Verlage. Ob das jetzt die ISA machen soll oder der BVDZ, ist grundsätzlich egal. Nur so können die Verlage die breite Masse der Anzeigenkunden wieder erreichen, denen sie dann in einem zweiten Schritt durchaus auch ein höherwertiges Angebot unterbreiten können.

Ganz offensichtlich wird das nicht als relevantes Geschäft angesehen. Schade.
Also doch Miva. Dann sollte sich Miva aber aus dem Henne-Ei-Problem lösen, und die Qualität des eigenen Traffics besser monitoren. Dann wären die Advertiser auch bereit, mehr Gelb (pro Click) bei Miva zu lassen, und Miva könnte mehr an die Publisher auszahlen. Was wiederum zu einem gesteigerten interesse bei Publishern führen dürfte.

Ist miva die Lösung der Verlage? Haben die Verlage überhaupt ein Problem? Und wird Google wirklich zum Konkurrent der Verlage? Diskutieren Sie mit!

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Google zerbricht nicht nur Microsoft den Kopf sondern auch allen Verlagen, die in Zukunft zustzlich ihr wichtiges Kleinanzeigengeschft an Google & Co. verlieren werden.

    Alternativen?
    Miva ist aus meiner Sicht keine. Aufgrund der fehlenden Reichweite ist Miva fr viele Werbekunden uninteressant, folglich die Klickpreise gering und die Verdienstmglichkeiten fr Publisher enttuschend. Dieses Chicken-Egg Problem wird MIVA nicht lsen.

    Ein Verlagsnetzwerk wre eine denkbare Lsung, wenn die Verlage alle zusammenarbeiten wrden. Halte ich aber fr eher unwahrscheinlich, da alle lieber ihre Eigenlsung htten. Aber vielleicht kommt eines Tages ein unabhngiger Dritter und stellt den Markt erneut auf den Kopf ;-)

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