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Andreas Schweinbenz wird ‚Convergator of the Year‘

Am gestrigen Abend wurden in Berlin erstmals die ‚Convergators` Awards‘ verliehen. Der Preis, der in insgesamt vier Kategorien vergeben wurde, ehrt „Vorreiter der Konvergenz – Menschen der Wirtschaft, die sich beim Zusammenwachsen von Medien, Diensten und Technologien verdient gemacht haben“. Zu den Initiatoren der Awards zählen der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), CeBIT, Ernst & Young sowie die Agenturgruppe Serviceplan.
Zu den Gewinnern gehören: Kategorie ‚Mobile Content: Marco Mezger, xsmart AG (Jurypreis) und Bernd Kreissig, Brockhaus Duden Neue Medien GmbH (Publikumspreis); Kategorie ‚Crossmedia Marketing‘: Axel Boesche, Neven Vision GmbH (Jurypreis) und Sascha Burghardt, Deutsche Eisenbahn-Reklame GmbH (Publikumspreis); Kategorie ‚Digital Living‘: Dr. Andreas Schweinbenz, Netviewer GmbH (Jurypreis und Publikumspreis); Kategorie ‚Telematics & Navigation‘ André Jurleit, GPSoverIP GmbH (Jurypreis) und Alex Fuhr, Orbit GmbH (Publikumspreis).
Die rund 400 Gäste der Verleihungsgala wählten zudem unter allen Gewinnern den ‚Convergator of the Year‘. Über diese Auszeichnung darf sich Andreas Schweinbenz, Geschäftsführer der Karlsruher Netviewer GmbH, freuen. Das Software Unternehmen wurde im Juni 2001 gegründet und hat mittlerweile weltweit Tochtergesellschaften und Repräsentanzen (Schweiz, Frankreich, UK, Australien, USA). Derzeit sind rund 170 Mitarbeiter für Netviewer tätig.

via newbusiness

Interessant ist bei diesen Konvergenz-Awards aller Art immer die Zusammensetzung der Initiatoren, der Jury und der Preisgewinner. Ab und zu gibt es da ja Überschneidungen. Was ist eingentlich dieser Adward?

Mit den Convergators‘ Awards soll erstmals die Leistung von Persönlichkeiten der internationalen Wirtschaft geehrt werden, die sich als Vorreiter (nicht nur Vordenker) der Konvergenz in verschiedenen Kategorien im deutschen Markt bewiesen haben. Dies können Vertreter der High-Tech-Industrien sein, müssen es aber nicht. Sowohl deutsche, als auch ausländische Unternehmen sind zugelassen. Entscheidend ist die Relevanz für den deutschen Markt – á la „Made for Germany“. Ziel ist also, die Menschen in den Vordergrund zu rücken und nicht die Technologie. Mit anderen Worten: die Macher vor dem Gemachten. Deren Leistungen müssen am besten bereits erfahrbare Realität geworden sein (mindestens in einem umfangreichen Pilotprojekt) oder Marktreife innerhalb der ersten Hälfte des jeweiligen Jahres erreichen. Businesspläne und Konzepte reichen nicht.

Die Kategorien werden so beschrieben:

In der Sache folgen die Convergators‘ Awards den Nutzenkategorien, wie sie der Dialogkreis Konvergenz des BITKOM aufgestellt hat:

Digital Living

Hierunter fallen alle Geschäftsgebiete, in denen Inhalte „direct to customer“ an stationäre Endgeräte übertragen werden. Als Basistechnologien umschließt dieses Feld die Breitbandanbindung, die rückkanalfähige Kabelanbindung, die Heimvernetzung und einen Teil der Ambient Technologies. Ziel der Geschäftsmodelle ist in der Regel die Übertragung von Inhalten. Beispiele hierfür sind interaktives Fernsehen mittels mhp, DSL, …

Mobile Content

Diese Kategorie umfasst alle Geschäftsgebiete, in dem Inhalte „direct to customer“ an mobile Endgeräte, insbesondere das Handy, übertragen werden. Hier ist auch der Bereich des Digital Right Management bereits von hoher Bedeutung. Beispiele hierfür sind Downloads von Musik oder Klingeltönen auf das Handy oder den MP3-Player.

Telematics & Navigation

Fortschrittliche Fahrzeugtechnik, innovative Verkehrsleitsysteme und die digitale Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger stehen im Fokus intelligenter Lösungen für die Automobilbranche und die Logistikindustrie. Der Einsatz von Informationstechnik und Telekommunikation im Verkehrswesen verbindet dabei beispielhaft ökonomischen und ökologischen Nutzen für die deutsche Volkswirtschaft.

Crossmedia Marketing

Dieser Begriff beschreibt die Vernetzung aller zielgruppenrelevanten Kommunikationskanäle einer Marketingmaßnahme durch Nutzung aller (elektronischen) Möglichkeiten zu Dialog und Interaktion. Diese Vernetzung erfolgt in der Regel bereits in der Konzeption durch den abgestimmten Aufbau von Inhalten und Gestaltung. Darüber hinaus sind Synchronität und Prozessoptimierung von hoher Bedeutung. Beispiele hierfür sind multimediale Werbeaktionen mit angeschlossenen Gewinnspielen im Internet und individualisierter Informationsweiterleitung.

Der erste Satz der Kategorisierung rückt den Preis dann etewas näher in die BITKOM-Richtung. Also ein Verbandspreis. Sollten wir mal nachsehen, wer von den Gewinnern nicht in dem Verband ist? Nein. Solche Preise haben natürlcih auch einen PR-Wert, der allen angeschlossenen Interessensgruppen dient. Und wenn es nur ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für die Tatsache ist, dass es hier ein paar interessante technologische Entwicklungen gibt, von der die Allgemeinheit profitieren kann.

Ich bin da trotzdem immer etwas skeptisch. Das wird sich vermutlich schlagartig ändern, wenn ich selber mal einen solchn Preis bekommen sollte. Was meinen Sie zum Thema Preise und Verleihungen? Diskutieren Sie mit!

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

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