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Top 10 dmexco Survival Tipps

Der ultimative survival guide (2015er Edition)

Alle Jahre wieder findet das grosse Klassentreffen der (Display-lastigen) Online-Welt dmexco statt. Allerdings scheinen immer neue Jahrgänge dazu zu kommen, was die Sache etwas unübersichtlich macht. Lieblingszitat auf der Rolltreppe gerufen: „Ja, Mist jetzt haben wir uns hier das letzte Mal vor einem Jahr gesehen, wir sollten uns dringend mal treffen!“

Und nachdem sich auch immer mehr Veranstaltungen rund um die dmexco platzieren, schaffen es einige Teilnehmer, schon vor dem offiziellen Start ausser Gefecht zu sein.

Deshalb stelle ich hier meinen ganz persönlichen Überlebens-Ratgeber zusammen. Aus leidvoller Erfahrung über die Jahre zusammengetragen.

1. Übernachtungs-Location rechtzeitig planen
(mache ich auch jedes Jahr falsch) Am besten hat sich für mich bewährt, eine Location zu wählen, die an der S-Bahn nach Deutz liegt, wie z.b. Hansaring. Damit bin ich in der Früh und abends relativ flott da und wieder weg. Taxis haben sich als Zeit-Fresser erwiesen. Und es gibt inzwischen eine Handy-App für Tickets oder Wochenticket. (Als Nicht-Kölner habe ich natürlich keine Ahnung, ob das jetzt ein gutes oder schlechtes Viertel ist…) Auch ein guter Tipp aus den Kommentaren: Call a bike.

2. Anreise einen Tag vorher und Abreise einen Tag nachher.
Zum einen, weil davor und danach noch einiges passiert und zum anderen weil Flüge und Züge völlig überfüllt sind. (wenn mal nicht gestreikt wird…) Und die Hotels kosten auf einmal vernünftige Preise. Am Tag davor, die Privatsphären-Einstellungen auf facebook kontrollieren (Stichworte: Chronik Überprüfung, Tagging), alle Social Media Accounts aktualisieren (facebook, Linkedin, Twitter, Swarm(?), welche noch?). Früher war das noch der traditionelle Tag der Tradedoubler-Schiff-Fahrt und der falk-Party… Wer erinnert sich noch?

3. Kleidung:
Es gab mal eine Zeit, da waren Onliner cool und man konnte in Jeans und T-Shirt/Hoodie auch am Messe-Stand stehen. Die Anzug-Träger haben diese Schlacht gewonnen. Dafür dürfen sie (zumindest nicht im Anzug) auf die coolste Party der Woche, den omclub. Also die bequemen Schuhe rausholen, neue vorher gut einlaufen, idealer weise ein paar Nike Frees zum wechseln irgendwo verstecken. Sind schön leicht, passen also auch in die Tasche. Ansonsten ist das Motto der Wahl: Wechsel-Kleidung…

4. Wetter:
Auf der dmexco regnet es eigentlich immer irgendwann. Egal was der Wetterbericht sagt, also Regenschirm mit in die Tasche. Möglichst wenig an der Garderobe abgeben, das ist auch immer ein Drama.

5. Tasche:
bequeme Schultertasche a la Crumpler. Darin: 2 Äpfel, falls das Mittagessen ausfallen muss, eine 0,5 Wasserflasche, AkkuPack fürs Handy, Ladekabel, Hustenbonbons, ReVoice, Taschentücher, und (immer gerne vergessen), Visitenkarten, mache nehmen sich ein eigenes Namens-Schild mit, was sich anbietet, um nicht dauernd mit dem Lanyard herumzulaufen. Die Profis der Handtaschen-Abteilung empfehlen noch ein Deo und Desinfektionstücher. Extra-Tipp: Prospekte zuschicken lassen, gleich Müll ausmisten, den man zu Hause eh nicht mehr anschaut…

6. Termine:
Vorher Zeit und Ort möglichst genau vereinbaren, vor Ort geht das nicht. Die Telekom und die Messegesellschaft sind jedes mal damit überfordert, dass tatsächlich Leute dorthin kommen. Dass es übrigens anders geht, zeigt die SXSW in Austin mit free Wifi für 50.000 Leute.

7. Kontakte:
Vorher die Handy-Nummern austauschen, unter denen SMS ausgetauscht werden können. Internet wird nicht gehen, d.h. whatsapp, Skype, iMessage werden nicht ankommen. Der einzige bewährte Kommunikationsweg im Messe-Jungle #Neuland sind SMS.

8. Partys:
der omclub ist die Party, auf die man am schwersten kommt, die aber auch die ausgeflippteste von allen ist. Nicht zu unterschätzen sind auch die Stand-Partys, letztes Jahr war onpage.org z.B. legendär.
Am Vorabend gibt es jede Menge invite-only Branchen- und Hersteller-Events, die Performance-Night von metapeople war auch mal der Platz, wo sich die meisten Nachtschwärmer dann irgendwann zusammenfinden. Früher ging man danach noch zu ValueClick, aber den Event gibt es leider nicht mehr. Wohin also, wenn die Performance Night gegen 11 Uhr leer wird? Vorschläge bitte in den Kommentaren, das Ziel ist ja bekanntlich, seine Stimme schon am tag vor der Messe gehörig zu ruinieren.

9. Auf der Messe:
Der erste Nachmittag ist tendenziell am vollsten. Alle sind dankbar für Termine am 2. Tag oder am ersten Vormittag. Nur nicht zu früh. Siehe Punkt 8. Killer Feature der letzten Jahre und Dating Tipp: Akku-Pack (Mophie oder Anker) mit mindestens zwei USB-Anschlüssen mitnehmen. So schnell kann man neue Leute kennen lernen.

10. Nach der Messe:
Visitenkarten-Stapel in LinkedIn überführen (auf Xing sind eh nur noch Life Coaches und schnell-und-hektisch-von-zuhause-reich-werden-Leute) auf facebook die Chronik-Kontrolle überprüfen. Ein Messe Fazit auf facebook oder dem eigenen Blog veröffentlichen, und dann ab ins Erkältungs-Bad…

Medizinische Ratschläge aus den Kommentaren:

Lutsch-Pastillen:

ISLA-MED-hydro-Pastillen (Tipp von Alex M.)

Soweit meine persönliche Checkliste, Was habt ihr noch für Tipps auf Lager?

Autor:

Pascal Fantou, Jahrgang 1972 ist Growth Hacker, Internet Marketer und Dad. Er bloggt seit 2006 auf q48.de

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke Pascal für die guten Tipps! Nur zu Punkt 5. Tasche: da muss noch ne Power Bank fürs Handy rein, weil kein Netz zieht den Akku leer!
    Und auch bewährt – ein Namesschild mit Magnet, nicht jeder kennt einen persönlich ;)

  2. Sehr praktische Checkliste, danke Pascal ;)
    Hab auch noch einen Tipp: Mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel zwischen Hauptbahnhof, Hotel und Messegelände ist schon seit Jahren Call a Bike. Am Bahnhof stehen genug davon rum, man kommt bequem an allen im Stau stehenden Taxen vorbei und der Kurzreisen-Trolley passt gerade so auf den großen Gepäckträger.

  3. Pingback: Schnellbesuch auf der DMEXCO 2015 | HTML5 Apps und Produktivität

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